COVID-19: Lungenembolien als Todesursache womöglich unterschätzt

Als Folge einer SARS-CoV-2-Infektion können Lungenembolien entstehen – das ist bekannt. Die tatsächliche Prävalenz ist in klinischen Untersuchungen aber schwer zu ermitteln. Eine Metaanalyse von Autopsiedaten legt nun nahe, dass Lungenembolien öfter vorkommen als gedacht, und nicht selten die Todesursache darstellen.

10-fach erhöhtes Schlaganfallrisiko unmittelbar nach COVID-19-Diagnose

Gerade in den ersten Tagen nach einer COVD-19-Diagnose scheint das Schlaganfallrisiko besonders hoch zu sein, so das Ergebnis einer großen US-Studie. Für gewisse Patienten zeigte sich eine besonders starke Assoziation.  

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Wenn Ängste das Herz aufessen: Herausforderungen bei atypischen ACS-Symptomen in Zeiten von COVID-19

Die Diagnose eines akuten Koronarsyndroms (ACS) ist besonders dann herausfordernd, wenn Patient:innen keine typischen Symptome zeigen. Eine kardiologische Intervention erfolgt dann häufig zeitlich verzögert und prognostisch nachteilig. Die COVID-19-Pandemie hat dieses Problem noch verschärft. Sie hat zu einer deutlichen Reduktion ACS-bedingter Krankenhauseinweisungen geführt. Ein möglicher Grund: Angst der Patient:innen vor einer SARS-CoV-2-Infektion.

COVID-19: Herz von Kindern mit MIS-C erholt sich rasch

Kinder mit einem multisystemischen Inflammationssyndrom (MIS-C) in Folge einer COVID-Erkrankung entwickeln oft akute kardiale Komplikationen. Ihr Herz erholt sich davon aber recht schnell wieder, legt eine Studie nahe – deren Ergebnisse klinische Implikationen haben könnte.

COVID-19: Entzündungen im Herzen scheinen von selbst auszuheilen

Kann eine SARS-CoV-2-Infektion langfristig Schäden am Herzen verursachen? Eine Frage, die noch immer diskutiert wird. Eine Studie deutet nun an: Entzündungen im Herzen können zwar vorkommen, die Betroffenen scheinen aber eine günstige Prognose zu haben.

Hinweise auf subklinische Organschäden nach COVID-Infektion

Long Covid und kein Ende? Im Rahmen der Hamburg City Health Studie finden Wissenschaftler Hinweise für mögliche Organschäden auch nach milder Infektion. Die Relevanz ist unklar.

Was sagen Herzschäden über die längerfristige Prognose von COVID-19-Patienten aus?

Patienten, die bei einer COVID-19-bedingten Hospitalisierung Herzschäden aufweisen, sterben häufiger noch im Krankenhaus. Doch wie steht es um die Prognose der Überlebenden?

Junger Mann fällt ständig in Ohnmacht – wie sich COVID-19 noch manifestieren kann

Ein 35-jähriger Mann kommt wegen seit Tagen wiederkehrender Synkopen in die Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses. Die Ärzte finden nichts – mit Ausnahme eines positiven SARS-CoV-2-Testergebnisses. Ein Fall, der verdeutlicht, wie mannigfaltig sich eine COVID-Erkrankung manifestieren kann. 

Jetzt bestätigt: Myokarditis-Risiko nach SARS-CoV-2-Infektion höher als nach Impfung

Eine Studie bestätigt jetzt: Das Myokarditis-Risiko für Erwachsene ist nach einer SARS-CoV-2-Infektion deutlich höher als nach einer Impfung gegen COVID-19 – wobei die Ausprägung vom Alter und dem verwendeten Impfstoff abhängt.

Myokarditis nach COVID-19-Impfung: Beruhigende Daten aus den USA

Vereinzelte Fälle von Myokarditis nach Impfungen gegen COVID-19 haben viele Menschen in den vergangenen Monaten verunsichert. Eine weitere Studie liefert jetzt beruhigende Ergebnisse.

Kein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko nach COVID-19-Impfung

Es werden Gerüchte verbreitet, dass die mRNA-Impfung gegen COVID-19 das Risiko für ein akutes Koronarsyndrom erhöhe, befeuert wird dies u.a. durch ein fragwürdiges Abstract. In einer großen Studie hat sich diese Vermutung nun erneut als falsch herausgestellt.

COVID-19-Patient erleidet Schlaganfall … doch schuld war nicht die Infektion

Ein 66-jähriger Mann entwickelt im Zuge einer milden SARS-CoV-2-Infektion eine Lungenembolie. Die Ärzte machen zunächst das Virus verantwortlich. Doch als der Mann einen Schlaganfall erleidet, intensiveren sie die Suche – und finden eine ganz andere Ursache.

Blutdruckkontrolle in USA seit der Pandemie deutlich zurückgegangen

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Versorgung anderer Erkrankungen aus. So legt eine aktuelle Studie aus den USA eine rückläufige Blutdruckkontrolle bei Hypertonie-Patienten nahe.

Spezielles Fischöl nützt bei COVID-19 (wahrscheinlich) nichts

Für Patienten, die an Corona erkrankt sind, aber nicht ins Krankenhaus müssen, gibt es kaum Therapieoptionen. Eine aktuelle Studie wird daran wohl nichts ändern. Denn das darin untersuchte Fischöl hat wenig bis gar nichts gebracht.

Was nützen Plättchenhemmer bei COVID-19?

Trotz der üblichen Thromboseprophylaxe verschlechtert sich der Zustand vieler COVID-19-Patienten im Krankenhaus. In einer Studie wurde nun versucht, durch zusätzliche Gabe von Plättchenhemmern die Situation zu verbessern. Doch das hat nichts gebracht.

Myokarditis nach COVID-Impfung: Neue Daten sorgen erneut für Beruhigung

Mit der COVID-Impfung assoziierte Myokarditiden haben in der Bevölkerung für Verunsicherung gesorgt. Beim TCT-Kongress wurden jetzt neue Daten aus Israel vorgestellt – die zur weiteren Beruhigung beitragen.

Wie sich Lärm auf das kardiovaskuläre Risiko auswirkt

Während einer Langzeitstudie zum Effekt von Lärmbelastung auf die Herzgesundheit von Flughafenanwohnern kam es zu einem Zwischenfall: Mit dem Lockdown verstummte der Flughafen. Das führte zu unerwarteten Ergebnissen.

COVID-19: Therapeutische Antikoagulation hilft gewissen Patienten evtl. doch

Eine therapeutische Antikoagulation bei COVID-19-Patienten wird eher kritisch gesehen. In bisherigen Studien hat sich meist kein Nutzen gezeigt. Nun legt eine randomisierte Studie nahe, dass gewisse Patienten womöglich doch davon profitieren können.

Long Covid: Wie häufig sind Organschäden schuld?

Noch immer ist unklar, was genau hinter „Long Covid“ steckt. Ärzte aus Ulm haben deshalb systematisch nach Organschäden gefahndet – und haben recht häufig eine Diskrepanz zwischen Beschwerden und pathologischen Befunden feststellen können.

Appell an Kardiologen: Herzpatienten sollten gegen COVID und Grippe geimpft sein

Die Impfquoten sind in Deutschland unzureichend, sowohl bei der COVID- als auch bei der Influenza-Impfung. Bei den DGK-Herztagen wurde deshalb an die Bevölkerung, aber auch an die Kardiologen selbst appelliert.

Angst Fenster Frau/© shutterstock