COVID-19 scheint Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu steigern

COVID-19 kann zahlreiche Organe betreffen – aber begünstigt die Erkrankung auch kardiovaskuläre Ereignisse? Die bisher größte Analyse zum Thema, die jetzt in „The Lancet“ veröffentlicht wurde, spricht dafür.

Kardiologen fordern Maßnahmen für höhere Corona-Impfquote

Eine vierte Welle der Corona-Pandemie birgt vor allem für Menschen mit Herzerkrankungen eine große Gefahr. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) beobachtet daher den sich verlangsamenden Impffortschritt und die große Zahl Ungeimpfter mit wachsender Sorge.

Lungenembolien bei COVID-19-Patienten: Worauf Ärzte achten sollten

Im Rahmen einer SARS-CoV-2-Infektion kann eine Lungenembolie entstehen. Das Erscheinungsbild dieser Komplikation ist jedoch anders als bei anderen Lungenembolien, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Darauf sollten Ärzte achten.

Ambulanten COVID-19-Patienten hilft eine Thromboseprophylaxe eher nicht

Sollten Ärzte COVID-19-Patienten auch im ambulanten Setting eine Thromboseprophylaxe verordnen? Laut neuester Daten ist ein routinemäßiger Einsatz offenbar nicht empfehlenswert.

COVID-19: Diese Herzerkrankungen erhöhen das Risiko für schwere Verläufe

Kardiovaskuläre Erkrankungen und Risikofaktoren beeinflussen den Verlauf von COVID-19, umgekehrt wirkt sich die Infektion auf die Herzgesundheit aus. Das legt eine britische Studie nahe und zeigt: Viele der mit schweren Verläufen assoziierten Risikofaktoren sind modifizierbar.

Myokarditis-Fälle nach COVID-19-Impfung – sollten Kardiologen beunruhigt sein?

In Israel und anderen Staaten wurden Myokarditis-Fälle bei jungen Menschen gemeldet, die mit einer COVID-19-mRNA-Vakzine geimpft worden sind. Ein Kardiologe aus Deutschland ist deshalb nicht besonders beunruhigt – wenngleich er rät, wachsam zu sein.

ASS hilft nicht bei COVID-19

Die Hoffnung, mit Acetylsalicylsäure (ASS) die Überlebenschancen von COVID-19-Patienten zu verbessern, hat sich nicht erfüllt. Die randomisierte RECOVERY-Studie verlief ziemlich neutral. Damit wird es wohl auch ASS nicht in die Routineversorgung von COVID-19-Patienten schaffen.

Hilft Cholchicin wirklich bei COVID-19?

Colchicin wurde als potenzielle COVID-19-Therapie angepriesen. Nun ist die Studie publiziert – mit durchwachsenen Ergebnissen. Nach Ansicht der Autoren sind sie „überzeugend“. Ein Kardiologe aus Deutschland sieht das anders.

Therapeutische Antikoagulation nützt bei COVID-19 nichts – schadet eher

Es ist eine der noch immer ungelösten Fragen: Welche Antikoagulation für COVID-19-Patienten? In einer randomisierten Studie hat die therapeutische Dosierung eines NOAKs keinen Nutzen gebracht, selbst bei hohen D-Dimer-Spiegeln nicht.

SGLT2-Hemmer ohne protektive Wirkung bei COVID-19

Die Hoffnung, dass auch Patienten mit COVID-19-Erkrankung von organprotektiven Effekten eines SGLT2-Hemmers wie Dapagliflozin profitieren könnten, hat sich in der aktuell beim ACC-Kongress 2021 präsentierten DARE-19-Studie nicht erfüllt.

Sinusthrombosen nach AstraZeneca-Impfung: Erhöhtes Risiko auch für ältere Frauen

Auch Frauen über 60 Jahre haben einer neuen Studie zufolge ein gesteigertes Risiko für Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin. Zwar sind solche Folgen insgesamt sehr selten, trotzdem sollten Patienten darüber aufgeklärt werden.

Alarmierender Anstieg an kardiogenen Schocks im Corona-Jahr

Neue Daten aus Deutschland legen nahe, dass sich die Corona-Pandemie auf die Prognose von Herzinfarktpatienten ausgewirkt hat. Kardiologen sprechen von „dramatischen“ Veränderungen der Patientencharakteristika.

Begünstigt COVID-19 die Entstehung einer Herzinsuffizienz?

Virusinfektionen können ein Trigger für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz sein. Bei SARS-CoV-2 scheint das einer aktuellen Studie zufolge auch zuzutreffen – wobei das Risiko nur für wenige Patienten zu bestehen scheint.

DARE-19-Studie: SGLT2-Hemmer ohne Nutzen bei COVID-19-Erkrankung

Therapieerfolge mit SGLT2-Hemmern sind in jüngster Zeit in vielen Studien erzielt worden. Doch es gibt auch Enttäuschungen: Zumindest bei Patienten mit COVID-19-Erkrankung hat ein Vertreter dieser Wirkstoffklasse die Hoffnungen nicht erfüllt.

COVID-19 in Deutschland: Neue Erkenntnisse aus der zweiten Welle

Die Sterblichkeit von beatmungspflichtigen COVID-19-Patienten war in der zweiten Welle höher als in der ersten. Bei der DGK-Jahrestagung diskutierte ein Intensivmediziner die Gründe dafür und erörterte, was man in Zukunft besser machen könnte.

Wie der Lockdown die kardiovaskuläre Versorgung beeinflusst

Weltweit scheinen während des COVID-19-bedingten Lockdowns weniger Herzinfarktpatienten Kliniken aufzusuchen und viele kommen erst in letzter Minute. Neue Daten aus Deutschland bestätigen diese Tendenz und liefern Hinweise auf mögliche Ursachen.

Long Covid: Welche Rolle spielt das Herz?

Etwa zwei Drittel der COVID-19-Patienten haben noch Monate nach der akuten Infektion Beschwerden. Spezifisch das Herz betreffen diese nach heutigem Kenntnisstand aber nicht, wie ein Experte bei der DGK-Jahrestagung erläuterte.

COVID-19: Thromboserisiko nach Klinikaufenthalt offenbar nicht erhöht

SARS-CoV-2 wirkt akut prothrombotisch. Doch ist das Risiko für venöse Thromboembolien auch noch längerfristig erhöht? Neue Daten sprechen eher nicht dafür.

Extreme Herzfrequenzanstiege im Stehen – drei ungewöhnliche „Long Covid“-Fälle

Eine 42-jährige Frau schafft es keine 5 Minuten mehr zu stehen. Eine junge Frau entwickelt beim Aufstehen einen extremen Herzfrequenzanstieg. Schwedische Ärzte berichten über drei Fälle, bei denen sie eine bisher kaum bekannte COVID-19-Spätfolge vermuten.

COVID-19: Wie gefährdet sind Menschen mit angeborenen Herzfehlern?

Menschen mit gewissen Vorerkrankungen werden in Deutschland priorisiert geimpft. Doch was ist mit angeborenen Herzfehlern? Eine weltweite Erhebung hat das Risiko für Betroffene nun untersucht – und kommt zu einem unerwarteten Ergebnis.