Herz und Sport

„Abnormale“ EKG-Befunde bei Leistungssportlerinnen häufig

Welche EKG/Echo-Veränderungen sind bei Leistungssportlern noch normal? Mit COVID-19 ist diese Frage wieder mehr in den Blickpunkt geraten. Laut einer neuen Studie zeigen sich gerade bei Frauen relativ oft scheinbar „abnormale“ EKG-Befunde – für die es aber keine pathologische Erklärung gibt.

Wie vorbildlich sind Kardiologen in Sachen körperliche Aktivität?

Gerade Kardiologen sollten, was die Befolgung der Empfehlungen für ein gesundes Maß an körperlicher Aktivität betrifft, eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen. De facto tun sie das aber nur partiell, wie eine Erhebung unter US-Kardiologen nun offenbart.

Leistungssportler mit COVID-19 – welche Diagnostik wann angebracht ist

Wann dürfen SARS-CoV-2 positiv getestete Leistungssportler wieder trainieren? US-amerikanische Sportkardiologen haben dazu neue Empfehlungen ausgesprochen. Ein deutscher Experte stimmt nicht in allem überein.

Neue Leitlinie Herz & Sport: Wann intensives Training verboten ist

Körperliche Aktivität ist für die meisten Herzpatienten sehr förderlich. Manches kann aber zu viel des Guten sein. Eine neue ESC-Leitlinie gibt nun spezifische Empfehlungen je nach Erkrankung und Risikokonstellation.

Nach Herzinfarkt: Reduziert Yoga kardiale Komplikationen?

Für Patienten, die nach einem Myokardinfarkt Rehabilitation benötigen, kann ein Yoga-basiertes Programm eine hilfreiche Option sein, etwa wenn sie keinen Zugang zu konventionellen Rehabilitationsmöglichkeiten haben.

Hoher Blutdruck bei Sportlerinnen überraschend häufig

Junge Sportlerinnen können einem erheblichen kardiovaskulären Risiko ausgesetzt sein, gerade weil niemand damit rechnet. In einer US-amerikanischen Studie wiesen sie erstaunlich hohe Blutdruckwerte auf.

Sport verändert Fettstoffwechsel viel stärker als gedacht

Körperliche Aktivität hält fit, das ist bekannt. Eine australische Studie deutet jetzt darauf hin, dass die metabolischen Auswirkungen größer sind als gedacht – aber nicht alle profitieren.

Sport und Atherosklerose: 5 Antworten auf kontroverse Fragen

Körperliche Aktivität verringert das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Tod. Allerdings zeigen neue Studien bei Sportlern mehr atherosklerotische Plaques als bei weniger Aktiven. Das wirft Fragen auf. Ein aktuelles Review liefert Antworten.

Körperliche Aktivität schützt vor Vorhofflimmern – solange sie maßvoll ist

Regelmäßige körperliche Bewegung beugt Vorhofflimmern vor –  zumindest solange, wie sie ein gewisses Maß nicht überschreitet. Extreme sportliche Dauerbelastung scheint die Entwicklung dieser Arrhythmie dagegen eher zu begünstigen – aber nur bei Männern.

Skilangläufer haben seltener Bluthochdruck

Teilnehmer eines Skimarathons hatten im Vergleich zu Nicht-Skiläufern signifikant niedrigere Blutdruckwerte. Das Erstaunliche war: Je besser die Sportler abschnitten, desto geringer war die Hypertonie-Inzidenz.

Der erste Marathonlauf im Leben … ein Jungbrunnen für die Gefäße

Wer als Untrainierter den ersten Marathonlauf seines Lebens entschlossen in Angriff nimmt, tut zumindest für seine Gefäße etwas Gutes. Denn Vorbereitungstraining und Lauf haben „gefäßverjüngende“ Wirkung, wie Forscher in einer Studie feststellten.

Intensives Training gleicht kardiale Defizite durch Frühgeburtlichkeit aus

Bei Frühgeborenen lassen sich bis ins Erwachsenenalter kardiale Veränderungen nachweisen, die mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergehen. Ein 14-wöchiges Trainingsprogramm bringt die Unterschiede zu „normalen“ Erwachsenen zum Verschwinden.

Marathon: Ein Jungbrunnen für die Blutgefäße?

Planen Sie Ihren ersten Marathon? Es könnte sich lohnen. Wer noch nie einen Marathon gelaufen ist, kann mit dem dafür empfohlenen Training (und dem anschließenden Lauf) sein Gefäßalter um vier Jahre senken.

Je mehr Liegestütze, desto gesünder das Herz

Eine neue Studie legt nahe: Je mehr Liegestütze jemand schafft, desto geringer ist sein kardiovaskuläres Risiko. Das Ergebnis könnte zukünftig nützlich für die Risikobewertung sein, da sich das schnell und ohne teure Geräte testen lässt.

Langes Leben: Fitness verrät mehr als das Alter

Das chronologische Alter ist zwar ein zuverlässiger Indikator für das Sterberisiko. Eine neue Studie ergab jedoch, dass das physiologische Alter mehr darüber aussagt, wie lange jemand leben wird. Es basiert auf der körperlichen Fitness und wird mithilfe eines Belastungstests bestimmt.

Metaanalyse: Arbeitsplätze mit integriertem Laufband oder Pedalen gesünder

Langes Sitzen ist ungesund, weshalb viele Firmen ihren Mitarbeitern Stehpulte anbieten. Noch effektiver sind allerdings Laufband- und Fahrradarbeitsplätze, ergab eine aktuelle Metaanalyse. Sie steigern den Kalorienverbrauch und senken den Blutdruck der Angestellten.

Erhöhter Koronarkalkgehalt bei sehr aktiven Sportlern kein Grund zur Beunruhigung

Bei sportlich sehr aktiven Menschen wie etwa Marathonläufern bildet sich meist mehr Kalk in den Koronargefäßen. Das hat jedoch keinen Einfluss auf ihr Sterblichkeitsrisiko, ergab eine neue Beobachtungsstudie.

Wie reagiert das Herz auf einen Marathon-Lauf?

Ob ein Marathon-Lauf dem Herzen schadet, darüber wird noch immer kontrovers diskutiert. Eine aktuelle Studie legt nun nahe, dass derartige Belastungen das Myokard zumindest kurzfristig in Stress versetzen.

Vorhofflimmern bei jungen Leistungssportlern ist ziemlich selten

Leistungssport scheint die Entstehung von Vorhofflimmern auf lange Sicht zu erhöhen. Junge Athleten müssen sich darum aber noch keine Sorgen machen, wie an einer aktuellen Studie deutlich wird.

Wann KHK-Patienten Wettkampfsport betreiben dürfen und wann nicht

Was soll man Patienten mit KHK oder Koronaranomalien raten, die Wettkampfsport betreiben wollen? Damit hat sich ein neues Konsensuspapier auseinandergesetzt. Mitautor Prof. Martin Halle aus München hat die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

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Sport im Alter/© mixetto / Getty Images / iStock