Alles rund ums EKG

Neues EKG-Unterscheidungsmerkmal für ventrikuläre Tachykardien

Die Differenzialdiagnose von Kammertachykardien ist oft nicht einfach: Handelt es sich um eine polymorphe ventrikuläre Tachykardie oder um eine Torsade-de-Pointes? Kardiologen haben jetzt eine neue Abgrenzungsmöglichkeit im EKG ausfindig gemacht.

Sonderbares EKG bei jungem Mann mit Muskelschwäche – was steckt dahinter?

Eines Morgens kann ein 20-jähriger Mann seine Beine nicht mehr bewegen. Charakteristische EKG-Veränderungen bringen die Ärzte auf die richtige Spur.

Kann „Dr. KI“ die künftige Entwicklung von Vorhofflimmern vorhersagen?

Kann Künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen, schon bei Personen mit normalem Sinusrhythmus für den Arzt nicht erkennbare Auffälligkeiten im EKG zu entdecken, die eine akkurate Voraussage von künftigem Vorhofflimmern ermöglichen? Die Autoren einer neuen Studie zeigen sich da optimistisch.

KI-Algorithmen finden Long QT-Syndrom auch bei normaler QTc-Zeit

Viele Patienten mit per Gentest bestätigtem Long QT-Syndrom haben eine normale QTc-Zeit im Ruhe-EKG. Sogar diese Patienten lassen sich durch KI-Algorithmen herausfischen – was irgendwann beim Screening helfen könnte.

QTc-Zeit: Kann bald jeder selbst messen?

Mit Unterstützung eines Maschinenlernalgorithmus kann ein mobiles 6-Kanal-EKG die QTc-Zeit ohne Arzt recht gut ermitteln. Eine Killeranwendung für mehr Sicherheit in der Arzneimitteltherapie?

Sehr frühe EKG-Diagnostik nach Herzstillstand weniger treffsicher

Je früher, desto besser – dieses Prinzip scheint für das Timing der EKG-Diagnostik nach Herzstillstand nicht zu gelten. Um falsch-positive Befunde bezüglich einer Koronarobstruktion als Ursache zu vermeiden, sollte man sich mit dem EKG lieber etwas Zeit lassen, legen Ergebnisse einer neuen Studie nahe.

„Abnormale“ EKG-Befunde bei Leistungssportlerinnen häufig

Welche EKG/Echo-Veränderungen sind bei Leistungssportlern noch normal? Mit COVID-19 ist diese Frage wieder mehr in den Blickpunkt geraten. Laut einer neuen Studie zeigen sich gerade bei Frauen relativ oft scheinbar „abnormale“ EKG-Befunde – für die es aber keine pathologische Erklärung gibt.

Seltsame EKG-Veränderung bei COVID-19-Patientin – Ärzte rätseln über Ursache

Eine 53-jährige Frau, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hat, entwickelt auffällige EKG-Veränderungen. Die Ärzte suchen nach einer Erklärung für diesen überraschenden Befund.

Neue EKG-Kriterien für Herzinfarkt bei Linksschenkelblock

Bei vielen Menschen mit Linksschenkelblock im EKG wird fälschlicherweise von einem Herzinfarkt ausgegangen. Neue EKG-Kriterien könnten die Diagnostik verbessern.

Achtung: EKG-Infarktzeichen sind bei manchen Menschen „normal“

Wenn ein Patient aus z.B. Ghana im EKG eine ST-Streckenhebung aufweist, muss das nicht zwangsläufig ein Herzinfarkt sein. Denn eine aktuelle Analyse deutet an, dass die EKG-Schwellenwerte von der Ethnizität abhängig sind.  

Belastungs-EKG: Was es sagt und was nicht

Die Diskussion um das Belastungs-EKG ist nicht neu. Eine Post-hoc-Auswertung der SCOT-HEART-Studie zeigt einmal mehr, was der Klassiker der Ischämiediagnostik kann – und was nicht.

Plötzlicher Herztod: Risikopatienten mit dem EKG aufspüren

KHK-Patienten sind besonders gefährdet für einen plötzlichen Herztod, doch nicht alle im gleichem Maße. Wie lassen sich Risikopatienten, denen ein ICD vielleicht das Leben retten würde, besser identifizieren? Ein neuer EKG-Score könnte helfen. 

Reanimation ohne ST-Hebung im EKG: Frühe Koronarangiografie ohne Vorteil

Bei nach Herzstillstand reanimierten Patienten ohne ST-Streckenhebung im EKG ist eine sofortige Herzkatheteruntersuchung im Vergleich zu einer späteren invasiven Abklärung ohne Vorteil, bestätigen neue Ergebnisse der COACT-Studie.

Bessere Frühdetektion von Vorhofflimmern durch erweitertes Holter-EKG-Monitoring

Zuvor unerkanntes Vorhofflimmern lässt sich nach einem Schlaganfall durch ein intensives Holter-EKG-Monitoring im Vergleich zur Standardversorgung deutlich früher detektieren, zeigen die  finalen Ergebnisse der deutschen FIND-AF-Studie. Ob dies konsekutiv zu einer Abnahme von Schlaganfall-Rezidiven führt, muss allerdings noch bewiesen werden.

Apple Watch-EKG: Kardiologen sehen interessante Einsatzszenarien

Zwei Wochen nach Vorstellung der Ergebnisse der Apple Heart Studie sind die kardiologischen Funktionen der Smartwatch aus Cupertino jetzt auch in Deutschland nutzbar. Sowohl im Screening als auch bei der Kontrolle von Patienten mit Herzrhythmus-Störungen tun sich interessante Einsatzszenarien auf.

Detektion von Vorhofflimmern: Wie viel EKG sollte es sein?

Bei Patienten mit kryptogenem Schlaganfall wird bis dato unerkanntes  Vorhofflimmern oft erst bei länger dauerndem EKG-Monitoring detektiert. Doch bei wem sollte der Aufwand betrieben werden? In Heidelberg wurde ein neues Risikomodell entwickelt.

Symptomarme Herzinsuffizienz: Taugt das EKG zum Screening?

Ein trainiertes neuronales Netzwerk kann auf Basis eines Standard-12-Kanal-EKGs Risikopatienten für eine linksventrikuläre Dysfunktion erkennen. Das gelingt, bevor die reduzierte EF im Echo auffällig wird oder typische Herzinsuffizienzsymptome auftreten.

Arzt mit EKG/© Syda Productions / stock.adobe.com