Onlineartikel 12.02.2018

Mit 3D-Mapping-Systemen zur erfolgreichen VES-Ablation – 4 Fälle aus der Praxis

Mithilfe von 3D-Mapping-Systemen kann der Ursprungsort ventrikulärer Extrasystolen (VES) lokalisiert werden. PD Dr. Rudolfo Ventura aus Bremen stellt 4 spannende Fälle aus der Praxis vor - und zeigt, wie das 3D-Mapping selbst bei anfänglichen Schwierigkeiten zur erfolgreichen Ablation verhelfen kann.

Vorteile der 3D-Mapping-Systeme


Vorteile und aktueller Stand der derzeit verfügbaren 3D-Mapping-Systeme erfahren Sie hier.

Fall 1: Patientin mit polymorpher VES und dilatativer Kardiomyopathie

Bei einer 45-jährigen Patientin mit Verdacht auf eine dilatative Kardiomyopathie finden sich polymorphe ventrikuläre Extrasystolen (VES). Mithilfe eines 3D-Mappings kann der Urspungsort identifiziert werden. 


Fall 2: Schwierige Suche nach dem Ursprungsort

Die Behandlung einer 55-jährigen Patientin mit ungewöhnlicher Vorgeschichte wird zur Herausforderung. Sie litt an einem Lymphangiomyelom mit mediastinale Perikardbeteiligung, weshalb eine Lungenteilresektion und Bestrahlung vorgenommen werden musste. Die Suche nach dem Ursprungsort der polymorphen VES ist zunächst erfolglos. Erst das Mapping weiterer Areale lässt eine Vermutung aufkommen. 


Fall 3: Mapping eines ungewöhnlichen Ursprungsortes

Ungewöhnlicher Fall eines 50-jährigen Patienten mit ausgeprägter VES und hochgradiger Symptomatik. Der Ursprungsort liegt nicht im rechtventrikulären Ausflusstrakt. Ein Zufall während des Mappings führ auf die richtige Spur.


Fall 4: Profi-Fußballer mit Synkopen

Ein 23-jähriger Profi-Fußballer hat Synkopen während des Fußballspielens erlitten. Erst nach ausführlichen Mapping unterschiedlicher Areale lässt sich der Ursprungsort der monomorphen VES  erfolgreich identifizieren. 

Zurzeit meistgelesene Artikel

Highlights

STEMI – mein Alptraum – aus Fehlern lernen

PD Dr. Michael Kreußer, UK Heidelberg

Erstes Antidot gegen Faktor-Xa-Hemmer jetzt in Deutschland verfügbar

Andexanet-alfa, das erste in der EU zugelassene Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot zur Behandlung lebensbedrohlicher Blutungen bei Antikoagulation mit  Rivaroxaban oder Apixaban, ist seit dem 1. September verfügbar, teilt die Portola Deutschland GmbH mit

Neuartiger Lipidsenker besteht Test in erster Phase-III-Studie

Über positive „Top Line“-Ergebnisse  der ersten Phase-III-Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit des innovativen Cholesterinsenkers Inclisiran  informiert aktuell der Hersteller. Im Detail wird die Studie in Kürze beim europäischen Kardiologenkongress vorgestellt.

Aus der Kardiothek

Live Cases

Kontroverser Fall: So kann man wiederkehrendes Vorhofflimmern auch behandeln

Ein Patient leidet an wiederkehrendem Vorhofflimmern. Das Team um Prof. Boris Schmidt entscheidet sich für eine ungewöhnliche Strategie: die Implantation eines endokardialen Watchmann-Okkluders, um den linken Vorhof zu isolieren. Das genaue Prozedere sehen Sie hier. 

Spezielle Katheterablations-Strategie bei ausgeprägtem Narbengewebe

Die ventrikuläre Tachykardie eines 54-jährigen Patienten mit zurückliegendem Hinterwandinfarkt soll mit einer Katheterablation beseitigt werden. Prof. Thomas Deneke entscheidet sich für eine unkonventionelle Strategie und erläutert wie das CT  in solchen Fällen helfen kann. 

Komplizierte Mehrgefäß-KHK bei einem jungen Patienten

Mehrere komplexe Stenosen bei einem 46-jährigen Patienten erfordern ein strategisch sinnvolles Vorgehen. Wofür sich das Team um PD Dr. Hans-Jörg Hippe vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Klinik entschieden hat, erfahren Sie in diesem Livecase. 

Bildnachweise
Vortrag von M. Kreußer/© DGK 2019
Vortrag von Ch. Liebetrau/© DGK 2019
Diskussion P. Stachon vs. R. Autschbach/© DGK 2019
Vortrag von T. Schmidt/© DGK 2019
Vortrag von St. Massberg/© DGK 2019
DGK Herztage 2018 - Interview Prof. Dr. Boris Schmidt
Vortrag Prof. Dr. Thomas Deneke - Jahrestagung DGK 2018/© DGK 2018
Vortrag Priv.-Doz. Dr. Hans-Jörg Hippe Jahrestagung DGK 2018/© DGK