Vaskuläre Erkrankungen

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Statine: Je höher die Dosierung, umso größer das Risiko für Osteoporose

Je höher ein Statin dosiert wird, umso größer ist das Risiko für Osteoporose. Eine Auswertung von mehreren Millionen Datensätzen an der Universität Wien ergibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Dosierung von Statinen und ihrem Einfluss auf die Knochendichte.

Kein Alkohol vor der Zeugung: Weniger angeborene Herzerkrankungen bei Kindern abstinenter Eltern

Paare mit Kinderwunsch sollten möglicherweise sechs bis zwölf Monate vor der Befruchtung Alkohol meiden. Darauf weist eine große Metaanalyse hin, in der Alkoholkonsum in diesem Zeitraum mit einem erhöhten Risiko für angeborene Herzerkrankungen assoziiert war.

Gehgeschwindigkeit gibt Auskunft über Erhalt der Arbeitsfähigkeit nach Schlaganfall

Jeder vierte, der einen Schlaganfall erleidet, ist noch im berufstätigen Alter. Ein erheblicher Teil von ihnen ist danach nicht mehr arbeitsfähig. Offensichtlich existiert ein Zusammenhang zwischen der Gehgeschwindigkeit nach dem Schlaganfall und der Rückkehr ins Arbeitsleben.

Anstrengende Bewegung bietet Herzpatienten größten Schutz

Mindestens zwei Mal pro Woche für mindestens 20 Minuten durch Bewegung außer Puste geraten und die Herzfrequenz in die Höhe treiben schützt das Herz besser als gemütliche Spaziergänge, so das Ergebnis einer Nachbeobachtung der KHK-Patienten des CLARIFY-Registers.

Registeranalyse: Wie die STEMI-Leitlinien heute im Praxisalltag umgesetzt werden

Wie werden heute die Leitlinien zum Therapiemanagement bei ST-Hebungs-Myokardinfarkt (STEMI) im Praxisalltag umgesetzt und wie sind die klinischen Ergebnisse? Informationen dazu liefert eine aktuelle Analyse von Daten des EORP-STEMI-Registers der European Society of Cardiology (ESC).

Bestimmt die Tageszeit über das Ausmaß eines Herzinfarkts?

Wie schwer die Folgen eines Herzinfarkts sind, scheint nicht von der Tageszeit abzuhängen, zu der er sich ereignet. Darauf weist eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung hin (DZHK).

Konsensus-Statement: Wann und wie bei chronischen Koronarverschlüssen intervenieren?

Chronische Koronarverschlüsse (chronic total occlusions, CTO) wiederzueröffnen bleibt trotz etablierter Rekanalisationsstandards herausfordernd. Ein internationales Expertenpanel hat jetzt einen Konsens zu den Interventionsprinzipien publiziert.

Selten, aber zunehmend: Schlaganfall als Komplikation nach Koronarintervention

Ischämische Schlaganfälle sind eine relativ seltene Komplikation nach perkutaner Koronarintervention (PCI). Allerdings hat ihre Häufigkeit in jüngster Zeit zugenommen, wie neue US-Daten belegen. Was ist der Grund?

Abschließende Empfehlungen: FDA bleibt bei Paclitaxel-Devices für PAVK zurückhaltend

Vorläufiges Schlusswort? Nach umfangreichen Konsultationen legt auch die FDA abschließende Empfehlungen zu peripheren Ballons und Stents mit Paclitaxel-Beschichtung vor. Die Devices können weiter eingesetzt werden, aber der Zulassungstext wird ergänzt.

Blutdrucküberwachung im Vergleich: 24-Stunden-Messung lieferte genaueste Risikovorhersagen

Was ist die zuverlässigste Methode der Blutdruckmessung, um das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Tod eines Patienten vorherzusagen? Messungen über Nacht und über 24-Stunden schnitten in einer aktuellen Studie am besten ab.

Ischämienachweis im Belastungstest kein Marker für ein erhöhtes Risiko

Ob bei klinisch stabilen KHK-Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung Ischämien im Belastungstest nachweisbar sind oder nicht, macht hinsichtlich des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse in den nächsten zehn Jahren keinen Unterschied, so das Ergebnis einer neuen Studienanalyse.

Akupunktur reduziert Anfallshäufigkeit bei Angina pectoris

Akupunktur kann die Symptome von Patienten mit chronisch stabiler Angina pectoris lindern. Darauf weist eine neue randomisiert-kontrollierte Studie aus China hin.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren in der Jugend bleiben nicht ohne Folgen

Bluthochdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel bei jungen Erwachsenen waren in einer aktuellen Studie mit einer Herzerkrankung im späteren Leben assoziiert. Die Autoren betonen die Notwendigkeit, sich rechtzeitig um die kardiovaskuläre Gesundheit zu kümmern.

Hilft Humortraining Patienten mit Angina pectoris?

Der Leidensdruck von Patienten mit therapierefraktärer Angina pectoris ist hoch. In einem etwas ungewöhnlichen Therapieansatz erhielten Patienten mit Erfolg ein professionelles strukturiertes Humortraining, das unter anderem von dem bekannten Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen begleitet wurde.

Ernährung und Nahrungsergänzung: Was schützt das Herz wirklich?

Kalzium, Vitamin D, Selen – es gibt zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, mit denen Menschen versuchen, ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Die wenigsten davon scheinen erfolgsversprechend zu sein, lediglich einige Ernährungsmaßnahmen zeigten in einer neuen Metaanalyse positive Effekte.

Herzinfarkt: Junge Raucherinnen am stärksten gefährdet

Rauchen erhöht das kardiovaskuläre Risiko unabhängig von Alter und Geschlecht. Bei jungen Frauen scheint sich der Zigarettenkonsum jedoch am stärksten auszuwirken. Durch Rauchentwöhnung lässt sich dieses Risiko wieder deutlich senken.

Herzinfarkt ohne Koronarobstruktion: Jeder achte Betroffene ist nach einem Jahr tot

Myokardinfarkte ohne makroskopische Koronarobstruktion (MINOCA) sind vergleichsweise selten, aber wenn sie auftreten, gilt es wachsam sein. Sterblichkeit und Rehospitalisierungsraten sind hoch.

Schulbildung, Lebensstil, Herzinfarktrisiko: Forscher finden überraschende genetische Zusammenhänge

Schulbildung und Lebensstil wirken sich auf das Herzinfarktrisiko aus. Doch inwieweit sind genetische Faktoren dafür verantwortlich? Das untersuchten deutsche und englische Forscher jetzt in einer aktuellen Studie.

Kardio-MRT-basierte Selektion bei Risikopatienten spart unnötige Revaskularisationen

Patienten mit stabiler Angina pectoris und kardiovaskulären Risikofaktoren profitieren von einer MRT-basierten, diagnostischen Strategie: Im Vergleich zu einem FFR-basierten Vorgehen wird am Ende weniger revaskularisiert, ohne dass das Risiko für die Patienten steigt.

Myokardinfarkt: hs TNT/I-basierter Kompass für die Notaufnahme

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben im Rahmen der COMPASS-MI-Studie ein neues Prädiktionsmodell für hoch sensitives Troponin entwickelt. Es erlaubt eine sehr flexible Vorhersage des individuellen Infarktrisikos.

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