Onlineartikel 30.10.2014

Deutsche Herzstiftung ruft zur Unterstützung der Herzwochen auf

Die Deutsche Herzstiftung ruft Ärztinnen und Ärzte zur Unterstützung der bundesweiten Herzwochen zum Thema Herzrhythmusstörungen auf. Dazu stellt sie ein kostenfreies Aktionspaket zum Auslegen im Wartezimmer zur Verfügung.

Die Deutsche Herzstiftung hat Herzrhythmusstörungen zum Thema der bundesweiten Herzwochen 2014 gewählt. Unter dem Motto „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“ läuft die Kampagne vom 1. bis zum 30. November.
Gemeinsam mit Kardiologen in Praxen und Kliniken, Internisten, Herzchirurgen, Allgemeinmedizinern, Arbeitsmedizinern und Fachärzten anderer Fächer will die Patientenorganisation mit Sitz in Frankfurt über Herzrhythmusstörungen aufklären und erreichen, dass die Bevölkerung mehr über die Möglichkeiten der Vorbeugung,
Diagnostik und Therapie der Herzrhythmusstörungen erfährt.
Dazu bietet die Herzstiftung ein kostenloses Aktionspaket speziell für Ärzte unter www.herzstiftung.de/rhythmusstoerungen-paket.html zum Auslegen im Wartezimmer an (siehe Kasten). Für viele Betroffene besteht große Unsicherheit darüber, ob die Unregelmäßigkeiten ihres Herzschlags harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können.
Herzrhythmusstörungen sind in der Regel – wenn sie nicht angeboren sind – keine eigene Erkrankung, sondern meistens die Folge von Herzkrankheiten (z. B. Hochdruckherz, koronare Herzkrankheit, Klappenfehler) oder anderer Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion und Diabetes, die das Herz aus dem Takt bringen.
„Sehr wichtig ist die Erkennung und konsequente Behandlung der Grundkrankheit, die Herzrhythmusstörungen verursacht“, betont Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe am Klinikum Stephansplatz in Hamburg. Je früher Herzrhythmusstörungen erkannt werden, die sie begünstigenden Faktoren ausgeschaltet und die Grundkrankheiten behandelt werden, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen. „Wir müssen deshalb die Bevölkerung über diese Volkskrankheit informieren. Ärztinnen und Ärzte im gesamten Bundesgebiet sind dazu aufgerufen, unsere Aufklärungskampagne zu unterstützen.“
Herzrhythmusstörungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen. Bleibt Vorhofflimmern unbemerkt, besteht Schlaganfallgefahr. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Es finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Herzwochen statt.
Termine können ab Mitte Oktober unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html abgerufen oder unter Tel. 069 955128-333 erfragt werden.

AKTIONSPAKET FÜR ÄRZTE
Das kostenfreie Aktionspaket für Ärzte zum Auslegen im Wartezimmer ist erreichbar unter www.herzstiftung.de/rhythmusstoerungen-paket.html. Das Paket enthält je 1x die
Experten-Broschüren „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen heute“ (144 Seiten) und „Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern“ (48 Seiten), jeweils 50 x den Kleinen
Patientenratgeber „Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen“ und „Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern“ sowie 1 x das Plakat zur Kampagne (A2). Die Experten-Ratgeber können auch einzeln bestellt werden für drei Euro in Briefmarken (Versand) bei: Deutsche Herzstiftung e. V., Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt/Main.

Literatur

basierend auf: Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung vom 29. Oktober 2014

Deutsche Herzstiftung ruft zur Unterstützung der Herzwochen auf/© Deutsche Herzstiftung e. V.