eHealth in der Kardiologie

Digitale Technologien sind aus der Kardiologie nicht mehr wegzudenken. Während früher aber vor allem Ärzte die modernen Techniken zur Diagnostik und Therapie genutzt haben, entdecken mittlerweile auch immer mehr Patienten die neuen Möglichkeiten für sich. In unserem Dossier finden Sie die aktuellsten Beiträge zum Thema eHealth und Digitalisierung in der Kardiologie. 

Herzinsuffizienz-Modell: Wie hoch ist das Sterberisiko meines Patienten?

Ein neues Prognosemodell könnte Ärzten die Therapieentscheidung bei Patienten mit Herzinsuffizienz erleichtern. Praktisch ist, dass der Kalkulator online verfügbar ist.

Apple startet weitere kardiovaskuläre Großstudien

Lässt sich mit digitalen Rhythmus- und EKG-Apps das Outcome bei Vorhofflimmern verbessern? Das soll die Heartline-Studie untersuchen, deren Start offenbar kurz bevor steht.

Nicht-invasives KHK-Screening mit künstlicher Intelligenz

Eine neue, vektorkardiographische Methode bringt sich als nicht-invasives Screening-Tool für KHK ins Spiel. Bei Männern entdeckt sie fast alle Betroffenen.

Neue Medizin-Gadgets – (nicht nur) für Freaks

Schicke Tools für die EKG- und Blutdruckmessung, diverse Lösungen zur Überwachung des Schlafs und eine Art Schweizer Taschenmesser für den Telemediziner – das sind nur einige Neuerungen aus dem eHealth-Kosmos, die bald auch nach Deutschland kommen dürften.

Positionspapier: Rhythmusexperten loben Wearables

Mobile Sensorik hält immer mehr Einzug, und die Kardiologie spürt das besonders. Jetzt hat sich die Heart Rhythm Society mit einem Positionspapier für Laien zu Wort gemeldet

Digital Health – neue Tools im klinischen Alltag?

Apps, Wearables, Tattoo-Elektroden – gerade in der Rhythmologie gibt es viele neue Screening-Verfahren. Wir sprachen mit PD Dr. David Duncker aus Hannover über Chancen und Risiken digitaler Helfer.

Smartphone statt Manschette: Blutdruck messen durch Gesichtserkennung

Mit einem Klick den Blutdruck messen – das wird vielleicht in Zukunft Alltag. Eine neue Studie zeigt, dass Blutdrucküberwachung mithilfe eines kurzen Videos vom Gesicht einer Person schon jetzt zuverlässig funktioniert.

Onlinerechner: Wie lange bleibe ich gesund?

Es gibt viele Möglichkeiten, das persönliche kardiovaskuläre Risiko online zu berechnen. Jetzt haben Forscher ein neues Tool entwickelt, um den passenden Rechner zu finden. Basierend auf Big-Data-Forschungsmodellen kann es Ärzten helfen, Patienten individueller zu betreuen und zur Therapietreue zu motivieren.

Apple Watch-EKG: Kardiologen sehen interessante Einsatzszenarien

Zwei Wochen nach Vorstellung der Ergebnisse der Apple Heart Studie sind die kardiologischen Funktionen der Smartwatch aus Cupertino jetzt auch in Deutschland nutzbar. Sowohl im Screening als auch bei der Kontrolle von Patienten mit Herzrhythmus-Störungen tun sich interessante Einsatzszenarien auf.

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor mit zugehöriger App und über eine weitere App, die auf Basis einer Pulskurvenmessung Vorhofflimmern erkennt. Beides hat die FDA als Medizinprodukt zugelassen. Mögliche Einsatzszenarien müssen aber noch in Studien evaluiert werden. Zum Ersatz für den Kardiologen wird die Uhr nicht.

Wie sicher sind Patientendaten bei kardialen Devices?

Datenschutz ist nach dem Facebook-Skandal in aller Munde. Auch Kardiologen müssen sich mit diesem Thema immer mehr auseinandersetzen. Im Interview erläutert Prof. Christian Perings vom katholischen Klinikum in Lünen/Werne, was bei der telemedizinischen Fernüberwachung kardialer Devices zu beachten ist.

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