eHealth in der Kardiologie

Digitale Technologien sind aus der Kardiologie nicht mehr wegzudenken. Während früher aber vor allem Ärzte die modernen Techniken zur Diagnostik und Therapie genutzt haben, entdecken mittlerweile auch immer mehr Patienten die neuen Möglichkeiten für sich. In unserem Dossier finden Sie die aktuellsten Beiträge zum Thema eHealth und Digitalisierung in der Kardiologie. 

Rhythmusabklärung per Smart Device: Zusätzlicher Kardiologe hilft

Moderne Handgelenks-Wearables können Ein-Kanal-EKGs aufzeichnen. Die Smart Wars-Studie hat die Algorithmen zweier aktueller Geräte mit zwei Kardiologen verglichen. Fazit: Die Handgelenks-EKGs sind gut, aber nicht perfekt.

Dekompensation bei Herzinsuffizienz an der Sprache früh erkennen

Lassen sich an der Sprache von Patienten mit Herzinsuffizienz Signale dafür erkennen, dass in Kürze eine klinische Verschlechterung der Erkrankung eintreten wird? Ergebnisse einer neuen Studie legen diese Möglichkeit nahe.

App erkennt Frühform von Herzinsuffizienz

Eine Apple-Watch kann 1-Kanal-EKGs erstellen, etwa zur Detektion von Vorhofflimmern. Für die Diagnose komplexerer Herzerkrankungen reichte das bislang nicht. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, mit der Uhr eine linksventrikuläre Dysfunktion zu entdecken.

So kann die Digitalisierung im Gesundheitswesen gelingen

Wie lässt sich Versorgungsforschung mit den modernen digitalen Möglichkeiten in der Medizin realisieren? Zum Beispiel mit einer App, wie CardioCoach, in die Patienten ihre Daten selbst eingeben.

Neuer Praxisleitfaden: So sollten Wearables zur Arrhythmie-Detektion eingesetzt werden

Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern sind schwer dingfest zu machen, wenn sie selten auftreten. Hier können heute Smartwatches und Fitnessarmbänder weiterhelfen. Doch wie sollten solche Devices im Praxisalltag eingesetzt werden? Ein neuer Praxisleitfaden der EHRA gibt konkrete Hilfestellung.

Herzinsuffizienz-Telemonitoring startet: Das gilt es zu beachten

Das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz eröffnet ein neues Spektrum im Management von Herzinsuffizienzpatienten. Es werden jedoch hohe infrastrukturelle und methodische Anforderungen an die beteiligten Akteure gestellt.

Vorhofflimmern-Detektion per Smart Device wird massentauglich

Die bisher größte Screening-Studie mit Photoplethysmographie-Wearables beeindruckt mit einer hohen Trefferquote für Vorhofflimmern – und mit der Erkennung eines Risikofaktors.

Herzinsuffizienz: Personalisierte Pop-ups verbessern Leitlinientreue – etwas

Eine zu 100 Prozent leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie ist eher die Ausnahme. Die bei der ACC-Tagung vorgestellte PROMPT-HF-Studie hatte mit einem digitalen Erinnerungs-Tool einen gewissen Erfolg.

Vorhofflimmern-Detektion per Smartphone? Ja, aber.

Dass sich die Photoplethysmographie per Smartphone für ein Vorhofflimmern-Screening nutzen lässt, ist unstrittig. Besonders gute Studien gibt es bisher aber nicht.

Herzinsuffizienz-Telemonitoring kann in der Breite erst mit QS-Vereinbarung starten

Haus- und Kinderärzte sowie Internisten sind jetzt als Zuweiser zur telemedizinischen Überwachung herzinsuffizienter Patienten gefragt. Der Bundesverband niedergelassener Kardiologen will eine Übersicht geeigneter Zentren geben.

Tragbare Elektronikgeräte können ICD-Funktionen stören

Versuchsreihen mit dem iPhone 12 bestätigten das von dem Gerät ausgehende Interaktionspotenzial mit ICD- und Schrittmacherfunktionen. Nun berichten Kardiologen, dass auch andere tragbare elektronische Geräte die ICD-Funktionen stören können – wenn sie sehr nahe ans Device gebracht werden.

Herzinsuffizienz-Früherkennung: Wie das Echo die Vorhersage verbessern könnte

Wie lässt sich die Echokardiographie besser für die Risikoprädiktion in frühen Stadien einer Herzerkrankung nutzen? Französische Kardiologen beschreiben jetzt ganz neue echokardiographische Phänotypen, die kardiovaskuläre Ereignisse vorhersagen helfen.

Ist ein Vorhofflimmern-Screening heute zu empfehlen?

Inzwischen gibt es Wearables, Smartphones usw., mit denen ein Screening auf Vorhofflimmern einfach zu verwirklichen ist. Doch wie sinnvoll ist ein solches Screening bei Menschen, die keine Symptome haben? Ein US-Experten-Panel hat zu dieser Frage nun Stellung bezogen.

iPhone 12 & Implantat-Träger – „Abstand von 15 cm nicht nötig“

Berichte über Interaktionen des iPhone 12 mit Schrittmacher- und ICD-Funktionen haben Bedenken ausgelöst. Apple rät Implantat-Trägern deshalb, zwischen sich und Handy einen Mindestabstand von 15 cm einzuhalten. Berliner Kardiologen halten diese Maßnahme angesichts neuester Daten für übertrieben.

Telemonitoring bei Herzinsuffizienz: So ist die EBM-Abrechnung geregelt

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr beschloss der GBA, das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz in den GKV-Katalog aufzunehmen. Jetzt ist auch die EBM-Abrechnung geregelt.

Vorhofflimmern: Wearables können Screening-Kandidaten identifizieren

Auch für Fitbit Wearables gibt es jetzt eine Vorhofflimmern-Studie. Ein neuer Algorithmus kann dabei helfen, ein geeignetes Screeningkollektiv für eine EKG-Messung zu identifizieren.

Störeinflüsse des iPhone 12 auf Schrittmacher & ICDs – wirklich ein Risiko?

Berichte über Interaktionen des iPhone 12 mit Schrittmacher- und ICD-Funktionen haben für Aufsehen gesorgt. Nun haben Kardiologen aus Gießen eine umfassende Untersuchung vorgenommen – und können Entwarnung geben.

Telemedizin bei Herzinsuffizienz wird Regelversorgung

Die telemedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz schafft den Sprung von Pilotprojekten zur Regelversorgung. Zum 01.01.2022, so hofft man, wird sie an den Start gehen.

EKG-Wearables: Abschied vom Loop-Rekorder?

Mobile, externe EKG-Systeme werden immer leistungsfähiger und immer breiter verfügbar. Sind die Tage der implantierbaren EKG-Systeme gezählt? Oder bleiben Indikationen, bei denen die Implantate die bessere Wahl sind?

Herzinsuffizienz: Ob das Medikament wirkt oder nicht, sagt uns bald die KI?

Ein neuer Maschinenlernalgorithmus hat sich die großen Betablocker-Studien die Herzinsuffizienz vorgenommen – und einige Teilpopulationen identifiziert, die besonders gut oder schlecht ansprechen. Ein zweiter Algorithmus gibt auf Basis des EKG-Prognosen für die Pumpe.

Alle Themen-Specials

Von Covid-19 über eHealth in der Kardiologie bis hin zu KHK und Herzinfarkt: In unseren Themen-Specials finden Sie die neuesten Studien und Nachrichten zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Bereich Kardiologie. 

Highlights

Kardiothek

Alle Videos der Kongressberichte, Interviews und Expertenvorträge zu kardiologischen Themen. 

Corona, COVID-19 & Co.

Aktuelle Meldungen zu SARS-CoV-2 bzw. zu der Lungenkrankheit COVID-19 finden Sie in diesem Dossier.

Aktuelles und Neues aus der Kardiologie

Degenerierte Bioprothesen: Welche TAVI-Klappe ist die beste Wahl?

Bei Patienten mit degenerierten kleinen Aortenklappen-Bioprothesen scheinen selbstexpandierende Transkatheter-Klappen für den katheterbasierten Klappenersatz (Valve-in-Valve-Prozedur) die bessere Option zu sein – zumindest in hämodynamischer Hinsicht.

Benefit von Empagliflozin bei HFpEF keine Frage des Alters

Für den klinischen Nutzen des SGLT2-Hemmers Empafliflozin bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion ist das Alter der Patienten kein zu berücksichtigender Faktor, zeigt eine neue Subanalyse der Studie EMPEROR-Preserved.

Krebsdiagnose erhöht Herzrisiko – unabhängig von traditionellen Risikofaktoren

Menschen, die eine Krebserkrankung überlebt haben, sind einem erhöhten kardiovaskulären Risiko ausgesetzt. Doch woran liegt das? Laut einer prospektiven Studie sind die bekannten Risikofaktoren größtenteils nicht dafür verantwortlich – diese Erkenntnis, postulieren die Autoren, könnte die Praxis beeinflussen.

Aus der Kardiothek

Hätten Sie es erkannt?

Echokardiographischer Zufallsbefund. Was fällt auf?

Interventionelle Techniken bei Herzinsuffizienz: Bei wem, was und wann?

Für das Management von Herzinsuffizienz-Patienten stehen inzwischen auch interventionelle Techniken zur Verfügung, etwa ein intratrialer Shunt zur HFpEF-Therapie oder invasive Devices für die Fernüberwachung. Dr. Sebastian Winkler erklärt in diesem Video, wann der Einsatz solcher Techniken sinnvoll sein könnte, und was es dabei zu beachten gilt.

SGLT2-Hemmung bei Herzinsuffizienz: Mechanismen und pleiotrope Effekte

Inzwischen ist bekannt, dass SGLT2-Inhibitoren über die blutzuckersenkende Wirkung hinaus andere günstige Effekte auf das Herz und die Niere entfalten. Prof. Norbert Frey wirft einen kritischen Blick auf die Studienlage und erläutert daran, was über die Mechanismen der SGLT2-Hemmung tatsächlich bekannt ist.

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