Herzinsuffizienz

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Warum Kardiologen nach den Wechseljahren fragen sollten

Frauen, bei denen die Menopause früh einsetzt, haben ein erhöhtes Risiko für Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern, legen aktuelle Daten nahe. Expertinnen empfehlen deshalb, die reproduktive Gesundheit von Frauen in das kardiovaskuläre Risikoassessment mehr einzubeziehen.

Nützt moderne Herzinsuffizienz-Therapie auch ICD-Trägern?

Die heutige medikamentöse Standardtherapie der Herzinsuffizienz bringt auch ICD-Trägern einen erheblichen Überlebensvorteil, legt eine aktuelle Analyse nahe. Die Ergebnisse befeuern die Diskussion, inwieweit es den ICD in dieser Indikation überhaupt noch braucht.

Strikte Salzrestriktion könnte bei Herzinsuffizienz von Nachteil sein

Verwenden Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz bei der häuslichen Essenszubereitung so gut wie kein Salz, könnte sich das nachteilig auswirken. Das legen zumindest Ergebnisse einer neuen Studienanalyse nahe.

SGLT2-Hemmer: Harnsäure-Senkung als positiver Nebeneffekt

Empagliflozin reduzierte in einer großen Herzinsuffizienz-Studie auch Harnsäurespiegel und Gicht-Ereignisse. Für den klinische Nutzen des SGLT2-Hemmers bei Herzinsuffizienz ist dieser positive Nebeneffekt aber wohl nicht von Relevanz.

Benefit von Empagliflozin bei HFpEF keine Frage des Alters

Für den klinischen Nutzen des SGLT2-Hemmers Empafliflozin bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion ist das Alter der Patienten kein zu berücksichtigender Faktor, zeigt eine neue Subanalyse der Studie EMPEROR-Preserved.

Krebsdiagnose erhöht Herzrisiko – unabhängig von traditionellen Risikofaktoren

Menschen, die eine Krebserkrankung überlebt haben, sind einem erhöhten kardiovaskulären Risiko ausgesetzt. Doch woran liegt das? Laut einer prospektiven Studie sind die bekannten Risikofaktoren größtenteils nicht dafür verantwortlich – diese Erkenntnis, postulieren die Autoren, könnte die Praxis beeinflussen.

Diabetologen empfehlen Herzinsuffizienz-Screening

Erst Diabetes, später dann Herzinsuffizienz: Diesen häufig beobachteten Zusammenhang beider Erkrankungen wollen US-Diabetologen durchbrechen – durch ein systematisches frühes Herzinsuffizienz-Screening mittels Biomarker-Messung bei allen Patientinnen und Patienten mit Diabetes.

SGLT2-Hemmer bei Herzinsuffizienz: Diese „Nebenwirkung“ sollten Sie kennen!

SGLT2-Hemmer haben anscheinend eine „Nebenwirkung“, die von positiver klinischer Bedeutung sein könnte: Sie senken nämlich das bei Patienten mit Herzinsuffizienz erhöhte Risiko für eine Hyperkaliämie.

Neue invasive HFpEF-Therapie besteht ersten Test

Bei HFpEF-Patienten kann eine Dekompensation auch durch eine Volumenverschiebung von extrathorakal nach thorakal ausgelöst werden. Ein Therapieansatz ist deshalb, dem ungünstigen Shift durch Modulation der Splanchnicus-Aktivität entgegenzuwirken. Erste Daten zu diesem Verfahren werden zwar als positiv bewertet, Kritik bleibt aber nicht aus.

Lungenfunktion bei COVID: Impedanz verhält sich anders als bei Herzinsuffizienz

Lungen bei COVID-Patienten können im Röntgen-Thorax aussehen wie Lungen bei Herzinsuffizienz. Die Lungenimpedanzmessung allerdings verhält sich unterschiedlich.

Dekompensation bei Herzinsuffizienz an der Sprache früh erkennen

Lassen sich an der Sprache von Patienten mit Herzinsuffizienz Signale dafür erkennen, dass in Kürze eine klinische Verschlechterung der Erkrankung eintreten wird? Ergebnisse einer neuen Studie legen diese Möglichkeit nahe.

Alkohol bei manchen Patienten schädlicher fürs Herz als gedacht

Ein Glas Bier oder Wein pro Tag schadet nicht, glauben viele. Eine neue Studie vom Heart Failure Kongress hat ergeben: Auch geringe Mengen Alkohol können bei bestimmten Personen die Herzfunktion verschlechtern.

ICD bei Herzinsuffizienz: Immer noch ein notwendiger Lebensretter?

Wird der implantierbare Defibrillator (ICD) angesichts einer immer besser gewordenen Therapie bei Herzinsuffizienz als Schutz vor plötzlichem Herztod noch gebraucht? Eine neue Studienanalyse legt einen Nutzen auch im Kontext einer modernen Herzinsuffizienz-Therapie zumindest nahe.

Wie sich die moderne Herzinsuffizienz-Therapie optimieren lässt

Beschleunigte Auftitrierung von vier Basis-Wirkstoffen und Modifizierung der konventionellen Therapiesequenz – damit ließe sich die moderne Herzinsuffizienz-Therapie deutlich optimieren, glauben Experten. Sie haben errechnet, wie groß der damit einhergehende klinische Zusatznutzen wäre.

App erkennt Frühform von Herzinsuffizienz

Eine Apple-Watch kann 1-Kanal-EKGs erstellen, etwa zur Detektion von Vorhofflimmern. Für die Diagnose komplexerer Herzerkrankungen reichte das bislang nicht. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, mit der Uhr eine linksventrikuläre Dysfunktion zu entdecken.

HFpEF-Therapie: Weiterer SGLT2-Hemmer erweist sich als wirksam

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin hat den primären Endpunkt der Phase-3-Studie DELIVER erreicht, teilt der Hersteller mit. Damit könnte es bald ein weiteres Medikament zur Behandlung von Patienten mit einer Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ geben.

Was sagt Unfruchtbarkeit über das Herzinsuffizienz-Risiko aus?

Mögliche Zusammenhänge zwischen Infertilität und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch wenig erforscht. Eine prospektive Langzeitstudie weist jetzt auf ein erhöhtes Herzinsuffizienzrisiko unfruchtbarer Frauen hin.

Resynchronisation bei Herzinsuffizienz: Ist Defi-Option wirklich von Vorteil?

Ist bei Patienten mit Herzinsuffizienz und kardialer Resynchronisationstherapie eine zusätzliche Defibrillator-Funktion der Geräte klinisch von Vorteil? Eine aktuell publizierte, auf Daten einer deutschen Krankenversicherung gestützte Studie weckt Zweifel an einem Zusatznutzen.

Neues zum Wirkmechanismus von Empagliflozin bei Herzinsuffizienz

Die klinische Wirksamkeit von Empagliflozin bei Herzinsuffizienz könnte mechanistisch zumindest partiell mit günstigen Effekten des SGLT2-Hemmers auf den myokardialen Eisengehalt erklärbar sein, legen Ergebnisse einer bei der DGK-Jahrestagung vorgestellten Studie nahe.

Herzinsuffizienz-Telemonitoring startet: Das gilt es zu beachten

Das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz eröffnet ein neues Spektrum im Management von Herzinsuffizienzpatienten. Es werden jedoch hohe infrastrukturelle und methodische Anforderungen an die beteiligten Akteure gestellt.

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