Herzinsuffizienz

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HFrecEF – ein neuer Subtyp der Herzinsuffizienz?

US-Experten rücken in einem „Konsensus-Dokument“ eine spezifische Patientengruppe mit Herzinsuffizienz in den Fokus, bei der noch große Wissenslücken bestehen. Es handelt sich um Patienten, bei denen sich die zuvor erniedrigte Auswurffraktion in der Folge wieder erhöht hat.

Diuretika bei Herzinsuffizienz: Mehr als nur Symptomverbesserung?

Schleifendiuretika gelten bei Herzinsuffizienz  als unverzichtbare Option zur Bekämpfung von Symptomen einer Flüssigkeitsretention. Erstmals deutet nun eine Studie an, dass ihr Nutzen über die symptomverbessernde Wirksamkeit  hinausgehen könnte.

Topline-Meldung: Auch Empagliflozin beweist Wirksamkeit bei Herzinsuffizienz

Nach Dapagliflozin scheint auch Empagliflozin unter Beweis gestellt zu haben, dass dieser SGLT2-Hemmer die Prognose von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz substanziell verbessert -unabhängig davon, ob ein Diabetes besteht oder nicht.

VIP-HF-Studie: Niedrige VT-Inzidenz bei HFpEF

Ventrikuläre Tachykardien sind bei Herzinsuffizienz mit erhaltener bzw. mittelgradig eingeschränkter Pumpfunktion selten. Das zeigt eine Zweijahresstudie mit implantierten Loop-Rekordern.

Neues Herzinsuffizienz-Medikament auf dem Prüfstand

Omecamtiv mecarbil (OM) ist eine neue Substanz mit Potenzial zur Therapie der Herzinsuffizienz. Sie wirkt myotrop, ohne die zytosolische Kalziumkonzentration zu erhöhen. Bis Ende des Jahres laufen noch klinische Studien, deren Ergebnisse mit Spannung erwartet werden.

Wie hilft VHF-Ablation bei Herzinsuffizienz?

Vorhofflimmern-Patienten mit Herzinsuffizienz können sowohl bei erhaltener, mäßig eingeschränkter oder reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion von einer Ablation profitieren.

Herzinsuffizienz: Verschlechtert Unterernährung die Prognose?

Eine unzureichende Kalorienaufnahme bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz ist einer US-amerikanischen Studie zufolge mit einer reduzierten Lebensqualität nach der Entlassung und einer erhöhten Rehospitalisierungsrate assoziiert.

Herzinsuffizienz: Sterberate im Osten noch immer höher

Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es offenbar in Bezug auf die Herzinsuffizienz-Mortalität und -Morbidität noch große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

Herzinsuffizienz: Pulmonalisdruck-Monitoring hocheffektiv

Eine mit Pulmonalisdrucksensor gesteuerte Herzinsuffizienzversorgung geht auch unter europäischen Bedingungen mit deutlich weniger Krankenhauseinweisungen und einer Verbesserung der Lebensqualität einher.

Neuer Myosin-Aktivator verbessert Kontraktilität bei Herzinsuffizienz

Danicamtiv, ein derzeit klinisch erforschter Myosin-Aktivator, verbesserte in einer Phase-IIa-Studie  die myokardiale Kontraktilität bei Patienten mit Herzinsuffizienz und eingeschränkter linksventrikulärer Funktion. Nach diesem Erfolg sollen weitere Studien folgen.

Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurfleistung: Trial and Error ohne Ende?

Nach Erfolgen mit Vericiguat bei Herzinsuffizienz mit erniedrigter Auswurffraktion gab es Hoffnungen, dass diese Therapie auch bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion wirksam sein könnte. Danach sieht es aber nicht aus.

Neue Herzinsuffizienz-App erkennt Lungenstauung per Sprachaufnahme

Eine neue Smartphone-App analysiert kurze Sprachaufzeichnungen von Patienten mit Herzinsuffizienz, erkennt Lungenstauungen und ermöglicht so eine rechtzeitige Behandlung. Diese Art der Fernüberwachung könnte besonders während der COVID-19-Pandemie Vorteile bieten.

Wie erklärt sich der Nutzen von Vericiguat bei Herzinsuffizienz?

Auf welchen Wirkmechanismen basiert der dokumentierte klinische Nutzen von Vericiguat bei Patienten mit Herzinsuffizienz? Wohl nicht auf einer Verbesserung von linksventrikulärer Funktion und Struktur, lässt sich aus einer neuen Studie schließen.

Empagliflozin bei Herzinsuffizienz: Diuretikum der besonderen Art?

Wie ist der klinische Nutzen von Empagliflozin bei Herzinsuffizienz mechanistisch zu erklären? Einer neuen  Studie zufolge zeichnet sich der SGLT2-Hemmer durch ein vorteilhaftes diuretisches Wirkprofil aus, das günstige Effekte auf den Volumenstatus der Patienten verspricht.

Corona bei Kindern: Fälle von akuter Herzinsuffizienz berichtet

COVID-19 kann wohl auch bei Kindern lebensbedrohliche Komplikationen verursachen. Ärzte berichten von sehr jungen Patienten, die im Kontext einer SARS-CoV-2-assoziierten Entzündungsreaktion eine schwere Herzinsuffizienz entwickelt haben. Geholfen hat meist eine Standardtherapie.  

Viel mehr Deutsche leiden an Herzinsuffizienz-Vorstufen als gedacht

Fast 60% der zufällig ausgewählten Teilnehmer einer Würzburger Studie wiesen ein hohes Herzinsuffizienz-Risiko auf, knapp jeder Fünfte hatte bereits strukturelle Veränderungen am Herzen. Erstaunlich war, dass viele jüngere Frauen darunter waren.

Wird Herzinsuffizienz-Telemonitoring zur Regelversorgung?

Ziel Regelversorgung: Im Juni sollen die ersten Patienten für die PASSPORT-HF-Studie rekrutiert werden. Die Studie wurde vom G-BA initiiert und soll das CardioMEMS-Implantat auch in Deutschland etablieren.

Was Troponin zur Vorhersage von Herzinsuffizienz beiträgt

Der in der Herzinfarkt-Diagnostik etablierte kardiale Biomarker Troponin I scheint auch als zusätzliche Hilfe dienen zu können, das Risiko für eine künftige Herzinsuffizienz im Voraus abzuschätzen. Darauf lässt eine neue Studie des BiomarCaRE-Konsortiums schließen.

Mindert bessere Pharmakotherapie bei Herzinsuffizienz den ICD-Bedarf?

Bei vielen Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz und primärpräventiver ICD-Prophylaxe verbessert sich die linksventrikuläre Auswurffraktion unter Behandlung mit Sacubitril/Valsartan. Folge kann sein, dass dann keine ICD-Indikation mehr besteht.

Trotz ICD gesund durch die Corona-Krise

Herzpatienten und speziell ICD-Träger sind eine Risikogruppe für Infektionen mit dem Corona-Virus. Das kann die Psyche belasten, aber es gibt Strategien, um im Gleichgewicht zu bleiben.

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Vaskuläre Erkrankungen/© Science Photo library