Herzinsuffizienz

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Dapagliflozin, die Zweite: Weitere Belege für klinischen Nutzen bei Herzinsuffizienz

Wenige Wochen nach der viel beachteten DAPA-HF-Studie liefert eine weitere randomisierte Studie Belege für den klinischen Nutzen des SGLT2-Hemmers Dapagliflozin bei Patienten mit Herzinsuffizienz – auch bei jenen ohne Diabetes.

Antidiabetikum entpuppt sich als effiziente Herzinsuffizienz-Therapie

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin hat sich in einer großen Phase-III-Studie bei diabetischen wie auch nicht diabetischen Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz als wirksam erweisen, teilt der Studiensponsor aktuell mit.

Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ: Auch ARNI-Therapie enttäuscht in großer Studie

Der Versuch, endlich eine evidenzbasierte Therapie bei Herzinsuffizienz mit erhaltener kardialer Pumpfunktion zu etablieren, ist erneut gescheitert. Auch eine ARNI-Therapie mit Sacubitril/Valsartan konnte die Erwartungen in einer großen Studie nicht erfüllen.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren in der Jugend bleiben nicht ohne Folgen

Bluthochdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel bei jungen Erwachsenen waren in einer aktuellen Studie mit einer Herzerkrankung im späteren Leben assoziiert. Die Autoren betonen die Notwendigkeit, sich rechtzeitig um die kardiovaskuläre Gesundheit zu kümmern.

Karpaltunnelsyndrom: Wenn das Handgelenk vor der Herzinsuffizienz warnt

Patienten mit Karpaltunnelsyndrom haben ein erhöhtes Risiko für eine Herzinsuffizienz. Diesen aus kleineren Studien schon postulierten Zusammenhang bestätigen jetzt dänische Registerdaten.

Hitzewelle: 5 Tipps für Herzpatienten

Der Sommer ist da: Experten rechnen mit Höchsttemperaturen bis zu 40 Grad. Besonders für kranke und ältere Menschen kann die Hitze aber auch gefährlich sein. Was Herzpatienten an heißen Tagen beachten sollten.

Barorezeptor-Aktivierungstherapie erweist sich bei Herzinsuffizienz als klinisch wirksam

Eine Barorezeptor-Aktivierungstherapie (BAT) scheint bei bestimmten Patienten mit Herzinsuffizienz, die keine kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) erhalten können, additiv zur medikamentösen Therapie von klinischem Nutzen zu sein, legen Ergebnisse der BeAT-HF-Studie nahe.

Risikoprädiktion per Maschinenlernen für gezieltere ICD-/CRT-Therapie?

Japanische Wissenschaftler haben ein neues Prädiktionsmodell für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und kardialen Tod bei schwerer Herzinsuffizienz entwickelt. Es soll dazu beitragen, kardiale Implantate stärker zu personalisieren und deren Kosteneffizienz zu erhöhen.

Therapie-Tuning im kardiologischen Alltag

Die Prognose bei Hypertonie, Hyperlipidämie, KHK und Herzinsuffizienz hängt entscheidend davon ab, ob Patienten ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Prof. Bernhard Schwaab aus Timmendorf referierte bei der 125. DGIM-Jahrestagung in Wiesbaden darüber, wie die Adhärenz verbessert werden kann.

Ein Gewebepflaster für den Herzmuskel

Nach einem Herzinfarkt bleiben oft geschädigte Bereiche am Herzmuskel zurück, die ihre Kontraktionskraft dauerhaft verloren haben. Bei der 125. DGIM-Jahrestagung in Wiesbaden berichtete Prof. Thomas Eschenhagen vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung über Herzmuskelpflaster, die dieses zerstörte Gewebe ersetzen können. ​​​​​​​

Empagliflozin senkt Herzinsuffizienz-Risiko. Doch wie kommt diese Wirkung zustande?

Der SGLT2-Hemmer Empagliflozin hat in der Studie EMPA-REG-OUTCOME vor allem mit einer starken Reduktion des Herzinsuffizienz-Risikos geglänzt. Wie ist das zu erklären? Neue experimentelle Befunde legen nahe, dass günstige Veränderungen im kardialen Energiemetabolismus dabei von Bedeutung sein könnten.

Herzinsuffizienz: Erhöht Influenza das Risiko?

Influenza-Infektionen sind mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen verbunden. Jetzt bestätigt eine große Beobachtungsstudie: Während einer Grippe-Welle nehmen Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz zu.

SGLT2-Hemmer zeigt bei Diabetes-Patienten mit Herzinsuffizienz besonders starke Wirkung

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin reduziert bei kardiovaskulären Risikopatienten mit Typ-2-Diabetes Klinikeinweisungen wegen Herzinsuffizienz und kardiovaskulär bedingte Todesfälle, hat die DECLARE-Studie gezeigt. Patienten mit bereits bestehender „systolischer“ Herzinsuffizienz scheinen davon besonders stark zu profitieren.

Herzinsuffizienz: Wie sich die Auswurffraktion verändert und was das bedeutet

Welchem Phänotyp eine Herzinsuffizienz zuzuordnen ist, bemisst sich an der linksventrikulären Ejektionsfraktion als Maß für die Herzfunktion. Die ist allerdings keine feste Größe, sondern verändert sich mit der Zeit. Genaueren Aufschluss darüber geben Daten eines schwedischen Registers.

Herzinsuffizienz in der Bevölkerung: Was Männer und Frauen unterscheidet

Ab dem 60. Lebensjahr nimmt  die Inzidenz der Herzinsuffizienz sowohl bei Männern als auch Frauen zu. Allerdings gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Epidemiologie dieser Erkrankung, wie Ergebnisse einer Substudie des europäischen BiomarCaRE-Konsortiums belegen.

Wirkt Sacubitril/Valsartan bei Herzinsuffizienz auch der Myokardfibrose entgegen?

Die bessere klinische Wirksamkeit von Sacubitril/Valsartan im Vergleich zu Enalapril  bei chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion  könnte zum Teil auf günstigen Veränderungen profibrotischer Prozesse im Myokard basieren, legen neue Forschungsergebnisse nahe.

Symptomarme Herzinsuffizienz: Taugt das EKG zum Screening?

Ein trainiertes neuronales Netzwerk kann auf Basis eines Standard-12-Kanal-EKGs Risikopatienten für eine linksventrikuläre Dysfunktion erkennen. Das gelingt, bevor die reduzierte EF im Echo auffällig wird oder typische Herzinsuffizienzsymptome auftreten.

Herzinsuffizienz: Subklinische Hypothyreose scheint Prognose zu verschlechtern

Bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz ging eine subklinische Schilddrüsenunterfunktion ging in einer Beobachtungsstudie mit einer ungünstigen Prognose einher. Ob solche Befunde eine praktische Konsequenz mit sich ziehen sollten, bleibt abzuwarten.

Neue Herzinsuffizienz-Subtypen entdeckt: Bei wem Betablocker wirken und bei wem nicht

Forscher haben sechs neue Herzinsuffizienz-Subtypen ausfindig gemacht, die sich erheblich hinsichtlich ihrer Prognose und dem Therapieansprechen unterscheiden. Manchen Patienten scheint demzufolge eine leitliniengerechte Betablocker-Therapie eher zu schaden als zu nützen.

Herzinsuffizienz: So viele Leben rettet Sacubitril/Valsartan

Sacubitril/Valsartan wurde 2015 als Herzinsuffizienz-Medikament zugelassen und als „Shooting Star“ gefeiert. Doch nützt die Substanz wirklich so viel wie erhofft?

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Vaskuläre Erkrankungen/© Science Photo library