Herzinsuffizienz

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Herzinsuffizienz-Modell: Wie hoch ist das Sterberisiko meines Patienten?

Ein neues Prognosemodell könnte Ärzten die Therapieentscheidung bei Patienten mit Herzinsuffizienz erleichtern. Praktisch ist, dass der Kalkulator online verfügbar ist.

Was Dapagliflozin an Gewinn für die Herzinsuffizienz-Therapie verspricht

Mit Dapagliflozin ist die Therapie bei Herzinsuffizienz um eine das Leben von Patienten verlängernde Option reicher geworden. Wie ist der klinische Nutzen dieser neuen Behandlungsmöglichkeit im Kontext der bisherigen Standardtherapie zu bewerten?

Wie gefährlich sind Sondenextraktionen?

Die infektionsbedingte Entfernung von Implantat-Sonden scheint einer neuen Studie zufolge ziemlich gefährlich zu sein. Das Komplikationsrisiko ist allerdings nicht für jeden Patienten gleich.  

Linksventrikuläre Unterstützungssysteme: Erfolg hängt nicht von Therapieintention ab

In der MOMENTUM 3-Studie war das linksventrikuläre Unterstützungssystem HeartMate III seinem Vorgänger klar überlegen. Das galt unabhängig davon, ob es als Brücke zur Transplantation oder definitive Therapie gedacht war.

SGLT2-Hemmer bei Herzinsuffizienz: Belastungskapazität nicht verbessert

SGLT2-Hemmer profilieren sich derzeit als weitere Therapieoption zur Prognoseverbesserung bei Herzinsuffizienz. Verbessern sie auch mit dieser Erkrankung einhergehende funktionelle Einschränkungen? Zwei Studien mit Empagliflozin dämpfen diesbezüglich die Erwartungen.

Gebrechlichkeit und pulmonale Hypertonie signalisieren schlechte Prognose

Systolische und diastolische Herzinsuffizienz weisen unterschiedliche prognostische Marker auf. Bei Herzschwäche vom HFpEF-Typ identifizierte eine aktuelle Kohorten-Studie Gebrechlichkeit, pulmonale Hypertonie und Panzytopenie als Prädiktoren für Krankenhauseinweisungen.

Zähneputzen schützt das Herz

Eine gute Mundhygiene durch häufiges Zähneputzen und professionelle Zahnreinigungen scheint mit einem geringeren Risiko für Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz einherzugehen. Das legt eine südkoreanische Studie nahe.

Vericiguat erfolgreich in Phase III-Studie bei progredienter chronischer Herzinsuffizienz

Ad-hoc-Meldung aus dem Hause Bayer: Der Guanylatcyclase-Stimulator Vericiguat hat in der Phase III-Studie VICTORIA als Add-on bei Patienten mit sonst leitliniengerecht behandelter, chronischer Herzinsuffizienz die Placebo-Therapie ausgestochen.

Dapagliflozin, die Zweite: Weitere Belege für klinischen Nutzen bei Herzinsuffizienz

Wenige Wochen nach der viel beachteten DAPA-HF-Studie liefert eine weitere randomisierte Studie Belege für den klinischen Nutzen des SGLT2-Hemmers Dapagliflozin bei Patienten mit Herzinsuffizienz – auch bei jenen ohne Diabetes.

Antidiabetikum entpuppt sich als effiziente Herzinsuffizienz-Therapie

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin hat sich in einer großen Phase-III-Studie bei diabetischen wie auch nicht diabetischen Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz als wirksam erweisen, teilt der Studiensponsor aktuell mit.

Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ: Auch ARNI-Therapie enttäuscht in großer Studie

Der Versuch, endlich eine evidenzbasierte Therapie bei Herzinsuffizienz mit erhaltener kardialer Pumpfunktion zu etablieren, ist erneut gescheitert. Auch eine ARNI-Therapie mit Sacubitril/Valsartan konnte die Erwartungen in einer großen Studie nicht erfüllen.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren in der Jugend bleiben nicht ohne Folgen

Bluthochdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel bei jungen Erwachsenen waren in einer aktuellen Studie mit einer Herzerkrankung im späteren Leben assoziiert. Die Autoren betonen die Notwendigkeit, sich rechtzeitig um die kardiovaskuläre Gesundheit zu kümmern.

Karpaltunnelsyndrom: Wenn das Handgelenk vor der Herzinsuffizienz warnt

Patienten mit Karpaltunnelsyndrom haben ein erhöhtes Risiko für eine Herzinsuffizienz. Diesen aus kleineren Studien schon postulierten Zusammenhang bestätigen jetzt dänische Registerdaten.

Hitzewelle: 5 Tipps für Herzpatienten

Der Sommer ist da: Experten rechnen mit Höchsttemperaturen bis zu 40 Grad. Besonders für kranke und ältere Menschen kann die Hitze aber auch gefährlich sein. Was Herzpatienten an heißen Tagen beachten sollten.

Barorezeptor-Aktivierungstherapie erweist sich bei Herzinsuffizienz als klinisch wirksam

Eine Barorezeptor-Aktivierungstherapie (BAT) scheint bei bestimmten Patienten mit Herzinsuffizienz, die keine kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) erhalten können, additiv zur medikamentösen Therapie von klinischem Nutzen zu sein, legen Ergebnisse der BeAT-HF-Studie nahe.

Risikoprädiktion per Maschinenlernen für gezieltere ICD-/CRT-Therapie?

Japanische Wissenschaftler haben ein neues Prädiktionsmodell für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und kardialen Tod bei schwerer Herzinsuffizienz entwickelt. Es soll dazu beitragen, kardiale Implantate stärker zu personalisieren und deren Kosteneffizienz zu erhöhen.

Therapie-Tuning im kardiologischen Alltag

Die Prognose bei Hypertonie, Hyperlipidämie, KHK und Herzinsuffizienz hängt entscheidend davon ab, ob Patienten ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Prof. Bernhard Schwaab aus Timmendorf referierte bei der 125. DGIM-Jahrestagung in Wiesbaden darüber, wie die Adhärenz verbessert werden kann.

Ein Gewebepflaster für den Herzmuskel

Nach einem Herzinfarkt bleiben oft geschädigte Bereiche am Herzmuskel zurück, die ihre Kontraktionskraft dauerhaft verloren haben. Bei der 125. DGIM-Jahrestagung in Wiesbaden berichtete Prof. Thomas Eschenhagen vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung über Herzmuskelpflaster, die dieses zerstörte Gewebe ersetzen können. ​​​​​​​

Empagliflozin senkt Herzinsuffizienz-Risiko. Doch wie kommt diese Wirkung zustande?

Der SGLT2-Hemmer Empagliflozin hat in der Studie EMPA-REG-OUTCOME vor allem mit einer starken Reduktion des Herzinsuffizienz-Risikos geglänzt. Wie ist das zu erklären? Neue experimentelle Befunde legen nahe, dass günstige Veränderungen im kardialen Energiemetabolismus dabei von Bedeutung sein könnten.

Herzinsuffizienz: Erhöht Influenza das Risiko?

Influenza-Infektionen sind mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen verbunden. Jetzt bestätigt eine große Beobachtungsstudie: Während einer Grippe-Welle nehmen Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz zu.

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Vaskuläre Erkrankungen/© Science Photo library