Skip to main content
main-content

19.05.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

EuroPCR 2017

Innovative Stenttechnologie auf dem Vormarsch?

Autor:
PD Dr. Thomas Lauer

Eine neue „Propensity-matched“-Analyse dokumentiert ähnlich gute Ergebnisse für COMBO- und Integrity/Promus-Stents.

Der COMBO Dual Therapy-Stent ist der weltweit erste Stent, der zur beschleunigten Neubildung der Gefäßinnenwand (Endothelialisierung) und Kontrolle der überschießenden Gefäßwandneubildung (neointimale Hyperplasie) führt. Er kombiniert die bewährte heilungsbeschleunigende Technologie einer abluminalen sirolimushaltigen, bioresorbierbaren Polymerbeschichtung mit einer Antikörperbeschichtung zur Förderung der Endothelialisierung durch Bindung der im Blut zirkulierenden endothelialen Progenitorzellen (EPCs).

Prof. Robert de Winter stellte in Paris die Ergebnisse einer „Propensity matched“-Analyse zum Vergleich des COMBO-Stents mit dem heutzutage häufig verwendeten Resolute Integrity-Stent bzw. Promus-Stent vor. Ziel war, das klinische Outcome nach zwei Jahren in einem „all comer“ Kollektiv zu vergleichen.

Die Rate für ein „Zielgefäß-Versagen“ (target lesion failure, TLF) betrug in der Gruppe mit dem COMBO-Stent 7,9 % und in der Promus/Resolute-Gruppe 6,4 %, was statistisch nicht signifikant unterschiedlich war (p = 0,26). Die Raten für die Ereignisse kardialer Tod und definitive/wahrscheinliche Stentthrombose waren ebenfalls vergleichbar (2,9 vs. 2,0 %; p = 0,23 bzw. 0,9 vs.1,2 %; p = 0,62).

Die Schlussfolgerung von Prof. de Winter lautet, dass diese Analyse nahelege, dass der COMBO-Stent ein DES der 3. Generation mit „wettbewerbsfähiger“ niedriger Ereignisrate sei. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Ergebnisse für den COMBO-Stent auch in den randomisierten kontrollierten Studien HARMONEE trial (Xience vs. COMBO) und REDUCE trial bestätigen lassen.

Literatur

Zurzeit meistgelesene Artikel

Highlights

13.11.2018 | AHA-Kongress 2018 | Highlights | Nachrichten

Ein Kommentar

Apple Watch ist zugelassen – die Jagd auf die rhythmologische Volksseuche ist eröffnet!

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat der neuen Apple Watch ihren „Segen“ für eine EKG-Funktion und als Methode zur Erkennung von Vorhofflimmern erteilt. Teils hat dieses Urteil für Erstaunen gesorgt ­– ein Kommentar.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
PD Dr. Stefan Perings

09.11.2018 | DGK Herztage 2018 | Highlights | Video

Sollte jede nicht-aktive Sonde explantiert werden?

Es kann gefährlich sein, stillgelegte Sonden nicht sofort zu entfernen. Aber nicht bei jedem Patienten ist eine frühe Explantation sinnvoll. Was Prof. Thomas Blum empfiehlt, hören Sie in diesem Vortrag.

Aus der Kardiothek

09.11.2018 | DGK Herztage 2018 | Highlights | Video

Sollte jede nicht-aktive Sonde explantiert werden?

Es kann gefährlich sein, stillgelegte Sonden nicht sofort zu entfernen. Aber nicht bei jedem Patienten ist eine frühe Explantation sinnvoll. Was Prof. Thomas Blum empfiehlt, hören Sie in diesem Vortrag.

07.11.2018 | DGK Herztage 2018 | Highlights | Video

Spezielles System zum Vorhofohr-Verschluss – ein Fallbeispiel mit Details

Mit einem speziellen epikardialen Ligatursystem lässt sich sowohl der Vorhof elektrisch isolieren als auch anatomisch verschließen. Die Implantation ist allerdings nicht ganz einfach. Wie man dabei vorgeht, erklärt Prof. Thomas Deneke an einem Patientenfall. 

06.11.2018 | DGK Herztage 2018 | Highlights | Video

Kontroverser Fall: So kann man wiederkehrendes Vorhofflimmern auch behandeln

Ein Patient leidet an wiederkehrendem Vorhofflimmern. Das Team um Prof. Boris Schmidt entscheidet sich für eine ungewöhnliche Strategie: die Implantation eines endokardialen Watchmann-Okkluders, um den linken Vorhof zu isolieren. Das genaue Prozedere sehen Sie hier. 

Spezielles System zum Vorhofohr-Verschluss – ein Fallbeispiel mit Details

DGK Herztage 2018 - Interview Prof. Dr. Thomas Deneke

Mit einem speziellen epikardialen Ligatursystem lässt sich sowohl der Vorhof elektrisch isolieren als auch anatomisch verschließen. Die Implantation ist allerdings nicht ganz einfach. Wie man dabei vorgeht, erklärt Prof. Thomas Deneke an einem Patientenfall. 

Kontroverser Fall: So kann man wiederkehrendes Vorhofflimmern auch behandeln

DGK Herztage 2018 - Interview Prof. Dr. Boris Schmidt

Ein Patient leidet an wiederkehrendem Vorhofflimmern. Das Team um Prof. Boris Schmidt entscheidet sich für eine ungewöhnliche Strategie: die Implantation eines endokardialen Watchmann-Okkluders, um den linken Vorhof zu isolieren. Das genaue Prozedere sehen Sie hier. 

Spezielle Katheterablations-Strategie bei ausgeprägtem Narbengewebe

Vortrag Prof. Dr. Thomas Deneke - Jahrestagung DGK 2018

Die ventrikuläre Tachykardie eines 54-jährigen Patienten mit zurückliegendem Hinterwandinfarkt soll mit einer Katheterablation beseitigt werden. Prof. Thomas Deneke entscheidet sich für eine unkonventionelle Strategie und erläutert wie das CT  in solchen Fällen helfen kann. 

Bildnachweise