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22.06.2016 | Video

Bifurkationsstenose mit ausgeprägter Läsion im Seitenast

Bei einem 71-jährigen Patient (Gewicht: 90 kg) mit instabiler Angina pectoris-Symptomatik, bekannter koronarer Dreigefäßerkrankung und chronischem Vorhofflimmern wird in der Angiografie eine Bifurkationsstenose (LAD/ R. diagonalis) mit relativ großer Läsion im ersten Diagonalast sichtbar. Dr. Miroslav Ferenc und Dr. Christian Marc Valina vom Universitäts-Herzzentrum Bad Krozingen leiten daher eine perkutane Koronarintervention (PCI) ein. Die Intervention soll mit einem Drug-eluting-Stent (DES) erfolgen. Noch ist allerdings nicht endgültig klar, welche Stentstrategie dabei zur Anwendung kommt, ob eine Ein-Stent-Strategie (Provisional T-Stenting) oder Zwei-Stent-Strategie (Culotte-Stenting)?

Zunächst wird ein Führungsdraht in den Hauptast und in der Folge einer in den Seitenast eingeführt. Lässt sich der Draht gut in den Seitenast einführen, werden sich Ferenc und sein Team für eine Ein-Stent-Strategie entscheiden. 

DGK 2016