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04.12.2018 | Kreislauferkrankungen | Nachrichten

US-Daten für 2017

Herzerkrankungen sind nach wie vor die Todesursache Nr. 1

Autor:
Peter Overbeck

Herzerkrankungen führen nach wie vor die Liste der häufigsten Todesursachen an, wie neueste statistische Zahlen aus den USA für das Jahr 2017 belegen. 

Das National Center for Health Statistics hat aktuell die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Sterblichkeit in den USA vorgelegt. Die Zahlen basieren auf Daten des National Vital Statistics System. Danach waren auch 2017 die meisten Todesfälle in den USA  auf Herzerkrankungen zurückzuführen. 

Im Jahr 2017 sind in den USA insgesamt 2.813.503 Todesfälle registriert worden - 69,255 mehr als  2016. Die durchschnittliche Lebenserwartung in der gesamten US-Bevölkerung betrug 78,6 Jahre, was gegenüber 78,7 im Jahr 2016 eine leichte Abnahme darstellt.  Die Abnahme betraf primär Männer, deren Lebenserwartung sich gering von 76,2 in 2016 auf 76,1 in 2017 verringerte. Bei Frauen, die im Schnitt fünf Jahre älter wurden als Männer, war die Lebenserwartung mit 81,1 konstant geblieben.

Die zehn häufigsten Todesursachen, die einen Anteil von 74% an allen in den USA registrierten Todesfällen hatten, waren 2017 die gleichen wie 2017. Angeführt wird die Liste weiterhin von den Herzerkrankungen, gefolgt von Krebserkrankungen. Demnach kamen 2017 auf 100.000 US-Einwohner 165,0 Todesfälle infolge kardialer Erkrankungen, im Vergleich zu 165,5 im Vorjahr. Somit hat es hier keine wesentlichen Veränderungen gegeben.

Krebserkrankungen bleiben die Todesursache Nr. 2. Im Jahr 2017 kamen demnach auf 100.000 US-Einwohner 152,5 krebsbedingte Todesfälle – gegenüber 155,8 im Vorjahr ein leichter Rückgang. An dritter Stelle in der Liste der häufigsten Todesfälle folgen mit großem Abstand „unabsichtliche Verletzungen“ (unintentional injuries) etwa infolge von Unfällen. Hier gab es 2017 mit 4,2% die stärkste relative Zunahme im Vergleich zu 2016, und zwar von 47,4 auf 49,4 Todesfälle pro 100.000 US-Einwohner.

Es folgen als nächsthäufige Todesursachen Erkrankungen der unteren Atemwege, Schlaganfall, Alzheimer-Erkrankung, Diabetes mellitus, Influenza/Pneumonie, Nierenerkrankungen und Suizid.

Literatur

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