Video 14.12.2015

Langstreckige M1-Stenose erfordert Zwei-Stent-Strategie

Ein 57-jähriger Patient mit koronarer Dreigefäßerkrankung verspürt seit zwei bis drei Jahren eine stabile Angina pectoris. Als familiäre Disposition bestehen eine familiäre Hypercholesterinämie, Diabestes mellitus Typ 2 und eine arterielle Hypertonie.
Der Ramus interventricularis anterior (LAD) samt des ersten Diagonalastes wurde bereits mit einer perkutanen transluminalen Koronarangioplastie behandelt.
Heute soll die langstreckige Stenose im ersten Marginalast mit einem bioresorbierbaren Scaffold vom Typs DESolve behandelt werden. In der Angiografie ist die Ausdehnung der Stenose gut zu erkennen. Aufgrund der Länge der M1-Stenose von 36 mm entscheiden sich die beiden Kardiologen Dr. Karl Eugen Hauptmann und Dr. Michael Lauterbach vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, bei diesem Patienten zwei Stents zu implantieren.