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Nachrichten

Neues aus der Kardiologie

22.07.2017 | Pädiatrische Kardiologie | Nachrichten

Kinderkardiologie

Folgezustände nach Aortenisthmusoperation

Je früher eine angeborene Aortenisthmusstenose operativ korrigiert wird, desto seltener treten Spätkomplikationen auf.

Quelle:

Cardio News

Autor:
Prof. Dr. med. Angelika Lindinger

21.07.2017 | Erkrankungen des Endokards und der Herzklappen | Nachrichten

Mitralklappeninsuffizienz

Perkutane Rekonstruktion hat auch nach Mitralklappenoperation Erfolg

Nach chirurgischer Mitralklappenreparatur entwickelt ein Teil der Patienten im Verlauf erneut eine moderate bis schwere Mitralinsuffizienz. Eine interventionelle Edge-to-Edge-Rekonstruktion der Mitralklappe kann bei diesen Patienten Insuffizienzgrad und klinische Symptomatik verbessern.

Autor:
Philipp Grätzel

20.07.2017 | Prävention & Rehabilitation | Nachrichten

Blick in die Praxis

Tabakentwöhnung nach akutem Koronarsyndrom lässt zu wünschen übrig

Tabakentwöhnung wird bei Rauchern nach einem akuten Koronarsyndrom anscheinend  nicht konsequent genug betrieben. Verschreibungspflichtige Wirkstoffe zu medikamentösen Unterstützung der Entwöhnung werden in dieser Situation jedenfalls nur sehr selten verordnet, belegen Daten einer US-Studie.

Autor:
Peter Overbeck

19.07.2017 | Kardiologische Notfälle | Nachrichten

Ambulante Notfallversorgung

Die Laiendefibrillation macht einen Unterschied

Defibrillatoren an öffentlichen Orten können bei der Reanimation außerhalb des Krankenhauses wertvolle Hilfe leisten. Die bisherige Studienlage spricht dafür, dass nicht nur professionelle Ersthelfer, sondern auch Laien die Geräte nutzen sollten.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

19.07.2017 | TAVI | Nachrichten

Prognostische Aussagekraft

Gebrechlichkeit: Simpler Score sagt bei Aortenstenose Risiken voraus

Gebrechlichkeit ist ein wichtiger Prädiktor für operative Eingriffe im Alter. Das gilt auch für den Aortenklappenersatz, ob chirurgisch oder per TAVI. Von den zahlreichen Gebrechlichkeits-Scores ist der simple EFT bei der Aortenstenose nicht nur einer der einfachsten, sondern auch der informativste.

Gebrechlichkeit (engl.: frailty) ist ein geriatrisches Syndrom, das zunehmend als ein Kriterium herangezogen wird, wenn es darum geht, die Erfolgsaussichten operativer Eingriffe abzuschätzen. Ein Problem ist die Objektivierung der Gebrechlichkeit: Es gibt über zehn verschiedene Scores ganz unterschiedlichen Umfangs, was es zum Beispiel dem Kardiologen oder Herzchirurgen, der abschätzen will, wie riskant ein Aortenklappeneingriff ist, nicht gerade einfach macht.

Sieben Scores im Vergleich

In der Kohortenstudie FRAILTY-AVR in Kanada, USA und Frankreich haben Wissenschaftler jetzt bei insgesamt 1.020 Patienten mit chirurgischem Aortenklappenersatz (AKE) oder Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) die prognostische Aussagekraft von sieben Gebrechlichkeits-Scores prospektiv evaluiert. Konkret handelte es sich um Fried, Fried+, Rockwood, Bern, Columbia, die Short Physical Performance Battery (SPPB) und den Essential Frailty Toolset (EFT). Primär interessierten sich die Studienleiter für die Gesamtmortalität und die Funktionsfähigkeit bzw. Behinderung nach einem Jahr.

Die Studie bestätigte zunächst einmal, dass die Gebrechlichkeits-Scores extrem unterschiedliche Ergebnisse liefern. Stufte zum Beispiel der Rockwood-Score 12% der AKE-Patienten und 35% der TAVI-Patienten vor dem Eingriff als gebrechlich ein, waren es bei der SPPB 56% bzw. 74% und beim EFT 17% bzw. 37%.

EFT-Score war stärkster Prädiktor

Was das medizinische Outcome angeht, war der EFT-Score der mit Abstand stärkste Prädiktor der Sterblichkeit innerhalb eines Jahres, und zwar sowohl beim AKE als auch bei der TAVI. Der EFT-Score war auch der stärkste Prädiktor für eine funktionelle Verschlechterung bzw. zunehmende Behinderung im Jahr nach dem Eingriff.

Für Kardiologen und Herzchirurgen ist das insofern eine gute Nachricht, als der EFT vergleichsweise einfach zu erheben ist. Wer ein Serum-Albumin < 3,5 g/dl, einen Hb < 13,0 d/dl bzw. bei Frauen < 12,0 g/dl oder eine kognitive Einschränkung aufweist, erhält jeweils einen Punkt. Zusätzlich gibt es einen Stuhl-Aufstehtest, bei dem Patienten, die gar nicht aufstehen können, 2 Punkte erhalten und Patienten, die für fünfmal Aufstehen und Hinsetzen 15 Sekunden oder länger brauchen, einen Punkt. Zu vergeben sind also maximal fünf Punkte, ab dreien gelten die Betroffenen als gebrechlich.

In der FRAILTY-AVR-Studie hatten Patienten mit einem EFT von 3 bzw. 4 bzw. 5 bei Einsatz der TAVI eine 1-Jahres-Mortalität von 28% bzw. 30% bzw. 65% und bei einem AKE eine 1-Jahres-Mortalität von 16% bzw. 38% bzw. 50%.

Weil auch in dieser Studie die TAVI-Patienten die älteren und kränkeren Patienten waren, lassen sich beide Zahlenreihen nicht vergleichen. Die Zahlen zeigen aber, dass der EFT hinsichtlich des medizinischen Outcomes unabhängig von der Art des Eingriffs gut differenzieren kann. Patienten mit einem EFT von 1 bzw. 2 hatten bei der TAVI nur eine 1-Jahressterblichkeit von 6% bzw. 15% und beim AKE von 3% bzw. 7%.

 

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

18.07.2017 | Herzchirurgie | Nachrichten

Erbgut-Analyse

Herz-Operationen: Quelle für weltweite Infektionen gefunden

Bei offenen Herz-Operationen haben sich weltweit über hundert Patienten mit nicht tuberkulösen Mykobakterien angesteckt. Die Keime stammten offenbar aus Hypothermiegeräten und waren bei der Herstellung in die Geräte gelangt.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Wolfgang Geissel

17.07.2017 | Kreislauferkrankungen | Nachrichten

Neue Metaanalyse

Schlafapnoe: CPAP-Beatmung ohne Effekt auf Herzinfarkt und Mortalität

Die CPAP-Beatmung („continuous positive airway pressure") ist als symptomatische Therapie bei Schlafapnoe anerkannt. Als Option zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse oder gar der Mortalität kann diese Behandlung nach derzeitiger Studienlage aber nicht empfohlen werden.

Autor:
Peter Overbeck

15.07.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

Interventionlogie

Die Geschichte der Rotablation

Fortschritte und Rückschläge haben die Entwicklung der Rotablation begleitet. Bis diese Methode der Kalkabtragung in koronaren Stenosen erfolgreich wurde, war es ein mühsamer Weg, z. B. musste das Problem von Mikrokavitationen überwunden werden.

Quelle:

Cardio News

Autor:
Prof. Dr. Raimund Erbel

14.07.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

Risikofaktor Trimethylamin-N-Oxid

TMAO ist dosisabhängig mit kardiovaskulärer Mortalität assoziiert

Kohortenstudien haben es schon von den Dächern gepfiffen. Jetzt legt eine Metaanalyse nach: Je höher die Trimethylamin-N-Oxid (TMAO)-Spiegel, desto mehr kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle. Ob es sich um einen ursächlichen Zusammenhang handelt, ist weiter unklar.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

13.07.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

Interventionelle Kardiologen im Vergleich

Katheter-Eingriffe: Große Unterschiede beim Kontrastmittelverbrauch

Eine US-Studie deutet darauf hin, dass viele Kardiologen bei Katheter-Eingriffen die individuelle Kontrastmitteldosis nicht dem renalen Risiko der Patienten anpassen. Es gibt erhebliche Unterschiede beim Kontrastmittelverbrauch und bei der Häufigkeit akuter Nierenschädigungen.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

12.07.2017 | Akute Herzinsuffizienz und Lungenödem | Nachrichten

In der Notaufnahme

Akute Herzinsuffizienz: Ist frühe Diuretika-Gabe prognostisch von Vorteil?

Patienten mit akuter Herzinsuffizienz, die in der Notaufnahme sehr früh eine intravenöse Therapie mit einem Schleifendiuretikum erhielten, hatten ein niedrigeres Sterberisiko als Patienten mit verzögert eingeleiteter Diuretika-Therapie. Ob diese in einer japanischen Studie gemachte Beobachtung auf einem kausalen  Zusammenhang beruht, ist allerdings noch klärungsbedürftig.

Autor:
Peter Overbeck

12.07.2017 | Diagnostik in der Kardiologie | Nachrichten

Künstliche Intelligenz

Algorithmus schlägt Kardiologen bei der EKG-Diagnostik

Moderne Maschinenlernalgorithmen schrauben die Qualität automatischer EKG-Auswertungen nach oben. An der Universität Stanford hat jetzt ein Algorithmus zwölf verschiedene Herzrhythmusstörungen anhand eines Ein-Kanal-EKGs zuverlässiger diagnostiziert als sechs erfahrene Kardiologen.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

11.07.2017 | Diagnostik in der Kardiologie | Nachrichten

Post-mortem-Kardiologie

Unklare Todesfälle: Kann CT-Angiografie an der Leiche die Autopsie ersetzen?

Die Autopsierate bei unklaren Todesfällen ist längst nicht so hoch, wie sie sein sollte – auch weil Angehörige den Eingriff oft ablehnen. Pathologen der Universität Leicester zeigen jetzt, dass die Hinzunahme einer nicht invasiven CT-Angiografie zur Post-mortem-CT auch koronare Todesursachen sicher identifiziert.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

11.07.2017 | Kardiologie | Nachrichten

Finale Ergebnisse der RE-VERSE-AD-Studie

Dabigatran-Antidot bewährt sich in Notfallsituationen

Mit dem spezifischen Antidot Idarucizumab lässt sich in Notfallsituationen die gerinnungshemmende Wirkung des Thrombinhemmers  Dabigatran binnen Minuten aufheben. Das bestätigen die finalen Ergebnisse der RE-VERSE-AD-Studie.

Autor:
Peter Overbeck

11.07.2017 | Herz und Diabetes | Nachrichten

Metaanalyse bestätigt:

SGLT-2-Hemmer: Antidiabetika mit blutdrucksenkender Zusatzwirkung

SGLT-2-Hemmer haben bei Patienten mit Typ-2-Diabetes neben ihrer Wirkung auf den Blutzucker auch einen leichten blutdrucksenkenden Effekt, wie Ergebnisse einer Metaanalyse von Daten aus randomisierten Studien bestätigen.

Autor:
Peter Overbeck

10.07.2017 | Herzinsuffizienz | Nachrichten

Konsequenzen für die ICD-Therapie?

Plötzlicher Herztod bei Herzinsuffizienz: Risiko hat tendenziell abgenommen

Der plötzliche Herztodes hat als Todesursache bei chronischer Herzinsuffizienz heute offenbar nicht mehr die Bedeutung wie noch vor Jahrzehnten. Grund dafür könnten Fortschritte in der Pharmakotherapie sein. Das wirft die Frage auf, wie effektiv die Primärprävention mit  implantierbaren Defibrillatoren (ICD) bei dieser Indikation heutzutage noch ist.

Autor:
Peter Overbeck

10.07.2017 | Diagnostik in der Kardiologie | Nachrichten

Notfallmedizin

Zu viel Herzdiagnostik bei unklarem Brustschmerz?

Eine US-amerikanische Kohortenstudie lässt die Diskussionen um unnötige Koronardiagnostik bei Brustschmerz ohne klaren Ischämienachweis wieder aufflammen. Zumindest innerhalb eines Jahres führte eine umfangreiche kardiale Diagnostik zwar zu mehr Herzkatheter-Untersuchungen, aber nicht zu klinischem Nutzen.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

09.07.2017 | Prävention & Rehabilitation | Nachrichten

Hoher BMI als kardiovaskulärer Risikofaktor

Auch die Gene bestätigen: Dicksein führt zu Hypertonie und KHK

Übergewicht gilt als Risikofaktor für bzw. Mitursache von kardiometabolischen Erkrankungen. Eine Biobank-Studie findet jetzt Hinweise für einen kausalen Zusammenhang mit KHK, arterieller Hypertonie und Diabetes, nicht aber mit Schlaganfall.

Autor:
Philipp Grätzel

08.07.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

In der Diskussion

Was spricht gegen eine Rotationsatherektomie?

Die Rotationsatherektomie braucht man nicht so häufig, ein Ultrahochdruckballon ist in vielen Fällen ausreichend.

Quelle:

Cardio News

Autor:
Dr. med. Heinz-Joachim Büttner

08.07.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

In der Diskussion

Was spricht für eine Rotationsatherektomie?

Die Rotationsatherektomie sollte Pflicht in jedem Herzkatheterlabor sein, erfahrene Operateure entscheiden sich frühzeitig für diese Technik.

Quelle:

Cardio News

Autor:
PD Dr. Mohamed Abdel-Wahab