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Nachrichten

Neues aus der Kardiologie

23.03.2017 | Herzinsuffizienz | Nachrichten

RELAX-AHF-2-Studie verfehlt ihr Ziel

Akute Herzinsuffizienz: Auch Serelaxin enttäuscht Erwartungen

Die  Hoffnung auf bessere Therapiemöglichkeiten bei akuter Herzinsuffizienz (AHF) ist erneut enttäuscht worden: Wie das Unternehmen Novartis informiert,  hat  die globale Phase-III-Studie RELAX-AHF-2  den Nachweis eines klinischen Nutzens des Wirkstoffs RLX030 (Serelaxin) nicht erbracht.

Autor:
Peter Overbeck

23.03.2017 | Herzinsuffizienz | Nachrichten

ACC 2017: Willkommener Begleiteffekt bei Diabetikern

Herzinsuffizienz: ARNI verbessert auch den Glukosestoffwechsel

Bei Diabetikern mit Herzinsuffizienz verbessert sich die Stoffwechsellage, wenn sie anstelle eines ACE-Hemmers mit dem „ARNI“ Sacubitril/Valsartan behandelt werden, so das Ergebnis einer post-hoc-Analyse der PARADIGM-HF-Studie.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Dr. Dirk Einecke

22.03.2017 | Vorhofflimmern | Nachrichten

ACC 2017: Die RE-CIRCUIT-Studie

Vorhofflimmern: Ablation wird unter Dabigatran deutlich sicherer

Die beim ACC-Kongress 2017 vorgestellte Studie RE-CIRCUIT zeigt erstmals, dass die Ablation von Vorhofflimmern mit deutlich überlegener Sicherheit durchgeführt werden kann, wenn anstelle eines Vitamin-K-Antagonisten ein neues orales Antikoagulans verwendet wird.

Autor:
Dr. Norbert Smetak

22.03.2017 | TAVI | Nachrichten

ACC 2017: Antikoagulation die bessere Prophylaxe?

Subklinische Thromben auf TAVI-Klappen häufig vorzufinden

Subklinische Thromben auf Klappensegeln von TAVI-Prothesen sind im CT recht häufig vorzufinden. Derartige Veränderungen wurden in einer aktuellen Analyse durch eine Antikoagulation besser verhindert als durch eine duale Plättchenhemmung. Der Studienleiter stellte eine dahingehende Änderung der Leitlinien zur Diskussion.  

Quelle:

kardiologie.org 

Autor:
Veronika Schlimpert

22.03.2017 | Vorhofflimmern | Nachrichten

ACC 2017: ARISTOTLE-Studie zeigt Risiken auf

Digoxin bei Vorhofflimmern: Besser aus der Therapie verbannen?

Patienten mit Vorhofflimmern sollten zur Regulierung der Herzfrequenz künftig  keine Digoxin-Behandlung mehr erhalten – vor allem dann nicht, wenn die Symptome mit anderen Therapieoptionen beherrschbar sind. Diese Schlussfolgerung ziehen die Autoren aus Ergebnissen einer retrospektiven Analyse  von Daten der ARISTOTLE-Studie zu möglichen Risiken dieser Therapie.

Autor:
Peter Overbeck

21.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

ACC 2017: 2-Jahres-Ergebnisse vorgestellt

ABSORB-III-Studie: Bioresorbierbarer Stent auf holprigem Weg

Der bioresorbierbare Absorb-Stent sorgt weiter für wenig erfreuliche Nachrichten. Eine aktuell vorgestellte  Vergleichsstudie bescheinigt der sich mit der Zeit im Körper auflösenden koronaren Gefäßstütze (Scaffold) klinische Nachteile gegenüber einem Drug-eluting  Stent (DES). Die US-Gesundheitsbehörde  FDA veröffentlichte  am selben Tag  einen Warnhinweis.

Autor:
Peter Overbeck

21.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

ACC 2017: Wie PCSK9-Hemmer, nur anders

RNA-basierter Lipidsenker verringert LDL-Cholesterin um die Hälfte

Eine Behandlung mit der synthetischen siRNA Inclisiran verringert die LDL-Konzentration in der jetzt für Studien mit klinischen Endpunkten vorgesehenen Dosierung im Mittel um 53 Prozent. Erwächst den PCSK9-Hemmern hier eine günstigere Konkurrenz?

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Philipp Grätzel

21.03.2017 | Chronische Herzinsuffizienz | Nachrichten

Debatte nach der DANISH-Studie

ICD bei nicht-ischämischer Kardiomyopathie weiterhin sinnvoll

Die Effektivität eines ICD bei einer Herzinsuffizienz ohne ischämische Genese wurde nach Publikation der DANISH-Studie infrage gestellt. Nun zeigen zwei Metaanalysen, dass die Therapie hier doch einen Überlebensvorteil bringt. Welche Konsequenzen man daraus für die Praxis ziehen sollte, erklären zwei Experten aus Deutschland. 

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Veronika Schlimpert

20.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

ACC 2017: DECISION-CTO-Studie verfehlt Ziel

Wiedereröffnung chronischer Koronarverschlüsse: Viel Mühe, wenig Ertrag?

Die Wiedereröffnung chronischer Koronarverschlüsse (chronic total occlusion, CTO) ist schwierig und erfordert viel Expertise. Ob die Patienten von diesen oft komplexen Eingriffen  prognostisch profitieren, ist unklar. Der Versuch, einen solchen Nutzen nun erstmals in einer randomisierten Studie zu dokumentieren, schlug  fehl.

Autor:
Peter Overbeck

20.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

ACC 2017: FFR- versus iFR-Messung

Funktionelle Beurteilung von Koronarstenosen: Macht neue Methode das Rennen?

Bei der invasiven Evaluation der funktionellen Relevanz von Koronarstenosen kündigt sich ein Wandel an: Eine  neue und leichter anwendbare  Messmethode hat jetzt unter Beweis gestellt, dass sie dem bisher genutzten  Verfahren der Fraktionelle Flussreserve (FFR)-Messung klinisch ebenbürtig ist.

Autor:
Peter Overbeck

20.03.2017 | Herzinsuffizienz | Nachrichten

ACC 2017: Hochsensitives Troponin T

Test entdeckt Myokardschäden nach allgemeinchirurgischen Eingriffen

Schädigungen des Herzens sind für einen von vier Todesfällen nach allgemeinchirurgischen Eingriffen verantwortlich. Mit perioperativen Tests auf das hochsensitive Troponin T könnten gefährdete Patienten frühzeitig erkannt und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Dr. Dirk Einecke

20.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

ACC 2017

Meilensteinstudie FOURIER – welche Auswirkungen auf die Praxis wird sie haben?

Mit der FOURIER-Studie ist bewiesen, dass sich auch die Cholesterinsenkung mit einem PCSK9-Hemmer in eine Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse übersetzt. Unser Experte Dr. Norbert Smetak gibt eine erste Einschätzung, was dies für die Praxis bedeuten könnte.

Quelle:

kardiologie.org

Autor:
Dr. Norbert Smetak

19.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

Nicht invasive Ischämie-Bildgebung

MRT-Perfusion identifiziert PCI-Kandidaten so zuverlässig wie die FFR

Eine Angiographie mit FFR-Messung gilt bei der Frage, welche Koronarstenosen hämodynamisch relevant sind und deshalb eine  perkutane Koronarintervention (PCI) erfordern, als Goldstandard. Die MR-INFORM-Studie zeigt nun, dass selbst bei hoher Prätestwahrscheinlichkeit auch nicht-invasiv stratifiziert werden kann.

Autor:
Philipp Grätzel

19.03.2017 | Vorhofflimmern | Nachrichten

ACC 2017: Vorhofflimmern

Katheterablation ist unter Dabigatran-Schutz besonders sicher

Vorhofflimmern zu abladieren gelingt mit wesentlich weniger Komplikationen, wenn der Patient vor, während und nach der Prozedur mit Dabigatran anstelle eines Vitamin-K-Antagonisten antikoaguliert wird, so das Ergebnis der RE-CIRCUIT-Studie.

Autor:
Dr. Dirk Einecke

19.03.2017 | Herzinsuffizienz | Nachrichten

ACC 2017: Risikopatienten mit linksventrikulärer Dysfunktion

Levosimendan als Schutz bei Herzoperationen: Nicht alle Hoffnungen erfüllt

Der  positiv inotrope  Kalziumsensitizer Levosimendan  ist  wohl keine geeignete Option dafür,  bei herzoperierten Hochrisikopatienten mit erniedriger Auswurffraktion  das Risiko für perioperative Komplikationen zu reduzieren. Das legen die jetzt vorgestellten Ergebnisse der  Phase-III-Studie LEVO-CTS nahe.

Autor:
Peter Overbeck

18.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

CARAT-Studie enttäuscht

HDL-Mimetikum taugt nicht zur Plaque-Regression

Der Versuch, durch am HDL-Cholesterin ansetzende Therapiekonzepte die Prävention kardiovaskulärer Ereignisse zu optimieren, will einfach nicht gelingen: Auch die Behandlung mit einem innovativen  Prä-beta-HDL-Mimetikum blieb den Beweis schuldig, dass sich damit der Plaque-Befall in  Koronararterien verringern lässt.

Autor:
Peter Overbeck

18.03.2017 | Akutes Koronarsyndrom, ACS | Nachrichten

Nach akutem Koronarsyndrom

Kombinierte Faktor Xa- und Plättchenhemmung besteht Sicherheitstest

Rivaroxaban statt ASS in Kombination mit einem P2Y12-Inhibitor – lässt sich dadurch das antithrombotische Management nach akutem Koronarsyndrom (ACS) weiter verbessern? Die GEMINI-ASC-1-Studie zeigte jetzt zunächst, dass der neue Ansatz das Blutungsrisiko nicht erhöht.

Autor:
Dr. Dirk Einecke

18.03.2017 | Kreislauferkrankungen | Nachrichten

EINSTEIN-CHOICE-Studie vorgestellt

Verlängerte VTE-Prophylaxe: Rivaroxaban deutlich besser als ASS

In einer neuen Studie bei Patienten mit venöser Thromboembolie hat sich der Faktor-Xa-Hemmer Rivaroxaban in zwei unterschiedlichen Dosierungen einer Rezidivprophylaxe mit ASS  in der verlängerten Nachbehandlung als jeweils klinisch überlegen erwiesen. Das Blutungsrisiko war in allen drei Behandlungsgruppen niedrig und nahezu gleich.

Autor:
Peter Overbeck

18.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

PCSK9-Inhibitor Bococizumab

Das unerwartete Ende eines vielversprechenden Lipidsenkers

Nachdem mit Evolocumab in der FOURIER-Studie positive Endpunkt-Daten gezeigt worden sind,  ist dies in der SPIRE-2-Studie auch mit dem humanisierten PCSK9-Inhibitor Bococizumab bei Hochrisiko-KHK-Patienten gelungen. Doch die Entwicklung des Medikaments ist schon eingestellt worden.

Autor:
Dr. Dirk Einecke

18.03.2017 | Ischämische Herzerkrankungen/Koronare Herzkrankheit, KHK | Nachrichten

Große Studie räumt Verdacht aus

Kognitive Funktion durch PCSK9-Inhibitor nicht beeinträchtigt

Die Therapie mit dem PCSK9-Inhibitor Evolocumab hat keine negativen Folgen für die Kognition. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl die eigens konzipierte prospektive EBBINGHAUS-Studie als auch die FOURIER-Studie mit über 27 000 Patienten.

Autor:
Dr. Dirk Einecke
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