News-Archiv

Ist Colchicin eine neue Therapieoption bei stabiler KHK?

Erneut hat Colchicin in einer großen Interventionsstudie KHK-Patienten wirksam vor kardiovaskulären Komplikationen geschützt. Sollte der Mitose-Hemmstoff deshalb in die KHK-Therapie integriert werden?

Neue Praxis-Leitlinien: Das ABC des Managements bei Vorhofflimmern

Die europäische Kardiologen-Gesellschaft ESC hat ein Update ihrer Leitlinien zum Vorhofflimmern vorgestellt. Neu ist unter anderem ein „ABC“-Schema, das Ärzten einen übersichtlichen „Behandlungspfad“ bei dieser häufigen Arrhythmie an die Hand geben soll.

Jetzt definitiv: RAAS-Inhibitoren schaden bei COVID-19 nicht!

Erstmals wurden die Effekte von RAAS-Inhibitoren auf den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung in einer randomisierten Studie untersucht. Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig, ebenso wie die Konsequenzen für die Praxis.

Herzinfarktdiagnose per Smartwatch? Läuft.

Brustschmerzattacke im Wald und nur eine Smartwatch zur Hand? Bei der virtuellen ESC-Tagung zeigten italienische Kardiologen, wie die STEMI-Diagnose inklusive Infarktlokalisierung gelingen kann, wenn außer einer Uhr nichts zur Verfügung steht.

Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion: ARNI überzeugt nicht wirklich

Sacubitril/Valsartan hat bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) erneut keinen klaren Wirksamkeitsnachweis erbracht. Für gewisse Patienten besteht dennoch Hoffnung.

Checkliste für Lungenembolie: Welche Patienten man nach Hause schicken kann

Nicht wenige Patienten mit akuter Lungenembolie kann man bedenkenlos vorzeitig entlassen und ambulant versorgen. Mit einer einfachen Checkliste lassen sich solche Patienten sicher identifizieren.

NSTEMI-Update 2020: Das hat sich in den neuen Leitlinien geändert

Beim virtuellen ESC-Kongress 2020 sind aktualisierte Leitlinien zum Management bei Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarkt (NSTEMI) vorgestellt worden. Neuerungen gibt es u.a. zur Akutdiagnostik und langfristigen antithrombotischen Therapie.

SGLT2-Inhibitor hilft auch Nierenkranken

Werden SGLT2-Inhibitoren bald auch eine Therapieoption für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen? In einer randomisierten Studie hat Dapagliflozin deren Prognose jedenfalls deutlich verbessern können.

Antianginosum Trimetazidin ohne Nutzen

Kann ein Medikament, das den Metabolismus von Kardiomyozyten verbesser, Angina pectoris-Symptome oder kardiovaskuläre Ereignisse nach erfolgreicher PCI verhindern? Eine aktuelle Studie gibt darauf eine klare Antwort.

Antithrombotische Therapie nach TAVI: ASS allein ist genug!

Weniger ist mehr: Nach katheterbasiertem Aortenklappenersatz ist eine thrombozytenhemmende Monotherapie mit ASS sicherer und nicht weniger wirksam als eine dreimonatige duale Therapie mit ASS plus Clopidogrel, zeigt die POPularTAVI-Studie.

Colchicin für Herzinfarkt-Patienten? Warum die Gene entscheidend sein könnten

Colchicin konnte die Effektivität, die es bei Myokardinfarkt-Patienten bereits gezeigt hatte, teilweise replizieren. Eine Analyse deutet zudem an, dass die Entscheidung für eine solche antiinflammatorische Sekundärprävention auf Basis der Gene gefällt werden sollte.

Hochbetagte Vorhofflimmern-Patienten besser mit niedriger NOAK-Dosis behandeln?

Viele Ärzte verordnen NOAKs bei sehr alten Vorhofflimmern-Patienten aus Sorge vor Blutungskomplikationen eher zurückhaltend. Eine randomisierte Studie hat deshalb die Wirksamkeit und Sicherheit einer niedrigen Edoxaban-Dosis geprüft.  

Vorhofflimmern: Frühe Kryoballon-Ablation effektiver als Medikamente

Patienten mit noch unbehandeltem, paroxysmalem Vorhofflimmern, die einer frühen Katheterablation unterzogen worden waren, schnitten in der STOP-AF-Studie hinsichtlich Arrhythmie-Rezidiven und Symptomen besser ab als primär medikamentös behandelte Patienten.

Frequenzkontrolle bei Vorhofflimmern, aber wie?

Gerade bei älteren Patienten mit permanentem Vorhofflimmern bleibt die medikamentöse Frequenzkontrolle ein wichtiger Therapiebaustein. Ein altbekanntes Medikament hat sich hier nun – zumindest teilweise – einer Betablockertherapie als überlegen erwiesen.

Auch Empagliflozin empfiehlt sich als Herzinsuffizienz-Therapie

Mit Empagliflozin hat jetzt ein zweiter SGLT2-Hemmer unter Beweis gestellt, dass sich damit klinische Ereignisse bei chronischer Herzinsuffizienz additiv zur Standardtherapie deutlich verringern  lassen - unabhängig vom Diabetes-Status der Patienten.

Vorhofflimmern: Frühe rhythmuserhaltende Therapie beweist präventiven Nutzen

„Earlier is better“: Eine bei neu diagnostiziertem Vorhofflimmern früh initiierte rhythmuserhaltende Therapie zahlt sich prognostisch aus: Das Risiko für kardiovaskuläre Todesfälle, Schlaganfälle und Klinikaufenthalte sinkt im Vergleich zur konventionellen Therapie, zeigt eine neue Studie.

Durchbruch in der Therapie der hypertrophen Kardiomyopathie

Erstmals hat sich ein spezifisches Medikament für Patienten mit einer obstruktiven hypertrophen Kardiomyopathie als hochwirksam erwiesen. Experten hoffen jetzt, dass die Substanz die Therapielücke schließen wird.

Herzinfarkt durch Speichelprobe diagnostizieren – sieht so die Zukunft aus?

Damit könnte die Herzinfarkt-Diagnostik noch schneller und simpler werden. Wissenschaftler haben versucht, Troponin im Speichel nachzuweisen – daran lässt sich zumindest anknüpfen.

Wirkprofil von Sacubitril/Valsartan bei Herzinsuffizienz erweitert

Eine neue Studienanalyse legt nahe, dass eine Behandlung mit Sacubitril/Valsartan auch bei als De-novo-Erkrankung aufgetretener Herzinsuffizienz sowie bei zuvor nicht mit ACE-Hemmern behandelten Herzinsuffizienz-Patienten wirksam ist.

Kommt ein „plötzlicher“ Herztod gar nicht plötzlich?

Ein plötzlicher Herztod kommt offenbar häufig nicht ganz so unangekündigt wie der Name suggeriert. Eine aktuelle Registerstudie deutet an, dass sich viele Patienten vorab unwohl fühlten.