Herzinsuffizenz im Fokus

SGLT2-Hemmer bei Herzinsuffizienz: Diese „Nebenwirkung“ sollten Sie kennen!

SGLT2-Hemmer haben anscheinend eine „Nebenwirkung“, die von positiver klinischer Bedeutung sein könnte: Sie senken nämlich das bei Patienten mit Herzinsuffizienz erhöhte Risiko für eine Hyperkaliämie.

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Dekompensation bei Herzinsuffizienz – eine Abwärtsspirale für den Patienten

Patienten mit einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion haben ein großes Risiko für eine Verschlechterung ihrer Erkrankung. Häufig kommt es zu einer Hospitalisierung aufgrund einer Dekompensation, was die Prognose der Patienten erheblich beeinflussen kann. Sehen Sie hier ein Fallbeispiel einer HFrEF Patientin nach Dekompensation.

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Chronische Herzinsuffizienz nach Dekompensation – Praktische Anwendung der Therapie

Für Patientinnen und Patienten mit einer HFrEF nach einer kürzlichen Dekompensation stehen neue Therapieoptionen zur Verfügung. Noch vor der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte die medikamentöse Therapie optimiert werden. Die Weiterverordnung der Therapie sollte schnellstmöglich in der ambulanten Nachsorge sichergestellt werden.

Neue invasive HFpEF-Therapie besteht ersten Test

Bei HFpEF-Patienten kann eine Dekompensation auch durch eine Volumenverschiebung von extrathorakal nach thorakal ausgelöst werden. Ein Therapieansatz ist deshalb, dem ungünstigen Shift durch Modulation der Splanchnicus-Aktivität entgegenzuwirken. Erste Daten zu diesem Verfahren werden zwar als positiv bewertet, Kritik bleibt aber nicht aus.

Lungenfunktion bei COVID: Impedanz verhält sich anders als bei Herzinsuffizienz

Lungen bei COVID-Patienten können im Röntgen-Thorax aussehen wie Lungen bei Herzinsuffizienz. Die Lungenimpedanzmessung allerdings verhält sich unterschiedlich.

Dekompensation bei Herzinsuffizienz an der Sprache früh erkennen

Lassen sich an der Sprache von Patienten mit Herzinsuffizienz Signale dafür erkennen, dass in Kürze eine klinische Verschlechterung der Erkrankung eintreten wird? Ergebnisse einer neuen Studie legen diese Möglichkeit nahe.

Interventionelle Techniken bei Herzinsuffizienz: Bei wem, was und wann?

Für das Management von Herzinsuffizienz-Patienten stehen inzwischen auch interventionelle Techniken zur Verfügung, etwa ein intratrialer Shunt zur HFpEF-Therapie oder invasive Devices für die Fernüberwachung. Dr. Sebastian Winkler erklärt in diesem Video, wann der Einsatz solcher Techniken sinnvoll sein könnte, und was es dabei zu beachten gilt.

Alkohol bei manchen Patienten schädlicher fürs Herz als gedacht

Ein Glas Bier oder Wein pro Tag schadet nicht, glauben viele. Eine neue Studie vom Heart Failure Kongress hat ergeben: Auch geringe Mengen Alkohol können bei bestimmten Personen die Herzfunktion verschlechtern.

ICD bei Herzinsuffizienz: Immer noch ein notwendiger Lebensretter?

Wird der implantierbare Defibrillator (ICD) angesichts einer immer besser gewordenen Therapie bei Herzinsuffizienz als Schutz vor plötzlichem Herztod noch gebraucht? Eine neue Studienanalyse legt einen Nutzen auch im Kontext einer modernen Herzinsuffizienz-Therapie zumindest nahe.

Wie sich die moderne Herzinsuffizienz-Therapie optimieren lässt

Beschleunigte Auftitrierung von vier Basis-Wirkstoffen und Modifizierung der konventionellen Therapiesequenz – damit ließe sich die moderne Herzinsuffizienz-Therapie deutlich optimieren, glauben Experten. Sie haben errechnet, wie groß der damit einhergehende klinische Zusatznutzen wäre.

App erkennt Frühform von Herzinsuffizienz

Eine Apple-Watch kann 1-Kanal-EKGs erstellen, etwa zur Detektion von Vorhofflimmern. Für die Diagnose komplexerer Herzerkrankungen reichte das bislang nicht. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, mit der Uhr eine linksventrikuläre Dysfunktion zu entdecken.

HFpEF-Therapie: Weiterer SGLT2-Hemmer erweist sich als wirksam

Der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin hat den primären Endpunkt der Phase-3-Studie DELIVER erreicht, teilt der Hersteller mit. Damit könnte es bald ein weiteres Medikament zur Behandlung von Patienten mit einer Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ geben.

Was sagt Unfruchtbarkeit über das Herzinsuffizienz-Risiko aus?

Mögliche Zusammenhänge zwischen Infertilität und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch wenig erforscht. Eine prospektive Langzeitstudie weist jetzt auf ein erhöhtes Herzinsuffizienzrisiko unfruchtbarer Frauen hin.

Resynchronisation bei Herzinsuffizienz: Ist Defi-Option wirklich von Vorteil?

Ist bei Patienten mit Herzinsuffizienz und kardialer Resynchronisationstherapie eine zusätzliche Defibrillator-Funktion der Geräte klinisch von Vorteil? Eine aktuell publizierte, auf Daten einer deutschen Krankenversicherung gestützte Studie weckt Zweifel an einem Zusatznutzen.

Neues zum Wirkmechanismus von Empagliflozin bei Herzinsuffizienz

Die klinische Wirksamkeit von Empagliflozin bei Herzinsuffizienz könnte mechanistisch zumindest partiell mit günstigen Effekten des SGLT2-Hemmers auf den myokardialen Eisengehalt erklärbar sein, legen Ergebnisse einer bei der DGK-Jahrestagung vorgestellten Studie nahe.

Herzinsuffizienz-Telemonitoring startet: Das gilt es zu beachten

Das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz eröffnet ein neues Spektrum im Management von Herzinsuffizienzpatienten. Es werden jedoch hohe infrastrukturelle und methodische Anforderungen an die beteiligten Akteure gestellt.

Herzinsuffizienz: Sind Leitungssystem-Stimulationen eine Alternative zur CRT?

Physiologische Stimulationstechniken wie die His-Bündel- und Linksschenkelstimulation werden in den ESC-Leitlinien derzeit nicht als vollwertige Alternative zur CRT angesehen. Könnte sich das ändern? Zwei Studien sprechen dafür, wenngleich Experten Optimierungsbedarf sehen.

Herzinsuffizienz-Therapie: Was nützen Kaliumbinder?

Kann ein oraler Kaliumbinder dazu beitragen, dass Patienten mit Herzinsuffizienz und erhöhtem Hyperkaliämie-Risiko ihre RAAS-Blocker ohne Dosisreduktion einnehmen? Die DIAMOND-Studie versuchte, darauf eine Antwort zu geben.

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HFrEF-Basistherapie: Was die neuen ESC-Leitlinien bedeuten

Die 2021 veröffentlichten ESC-Leitlinien bedeuten einen Paradigmenwechsel in der HFrEF-Basistherapie: Bei allen Patienten sollen vier Substanzklassen möglichst früh kombiniert eingesetzt werden. Erfahren Sie in nur 4 Minuten alles Wissenswerte zur Vier-Säulen-Therapie.

Herzinsuffizienz: Personalisierte Pop-ups verbessern Leitlinientreue – etwas

Eine zu 100 Prozent leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie ist eher die Ausnahme. Die bei der ACC-Tagung vorgestellte PROMPT-HF-Studie hatte mit einem digitalen Erinnerungs-Tool einen gewissen Erfolg.

Überwachung auf Intensivstation
Dekompensation bei Herzinsuffizienz – eine Abwärtsspirale/© Bayer Vital GmbH
Händeschütteln/© Alexander Raths
Sprechen/© jaouad.K / Getty Images / iStock
Vortrag vom BNK/© BNK | Kardiologie.org
Herzschrittmacher/© Jan-Otto / Getty Images / iStock
Herz und Smartphone/© lucadp / stock.adobe.com
Künstliches Herz in Hand gehalten/© benschonewille / stock.adobe.com
Abb. 1: Vier-Säulen-Prinzip in der Erstlinientherapie bei HFrEF (mod. nach [2])/© Novartis
Arzt arbeitet am Computer/© NINENII / stock.adobe.com