Onlineartikel 20.12.2017

LIVE-IN-THE-BOX: Spezielles Verfahren zur Sondenextraktion

Bei der Entfernung defekter Elektroden eines implantierbaren Defibrillators (ICD) geht der venöse Zugangsweg häufig verloren. In diesem Live-Case zeigt Dr. Götz Buchwalsky aus Bremen, wie sich das Problem lösen lässt. 

Prinzipielles Vorgehen


Mit einem modifizierten Verfahren - der sog. transfemoralen Lassoextraktion - lassen sich ICD-Elektroden entfernen, ohne dass der venöse Zugangsweg durch überleibendes Elektrodenmaterial verloren geht. Das prinzipielle Vorgehen erfahren Sie in diesem Video.

Einzelne Schritte am Fallbeispiel

Bei diesem Patienten werden die defekte ICD-Elektroden mithilfe der transfemoralen Lasseexktraktion komplett entfernt, ganz ohne Kraftanwendung und unter Erhalt des venösen Zugangswegs. Die wichtigsten Schritte zusammengefasst. 

Bisherige Erfahrungen: Erfolgsquote und Komplikationsrate

Die bisherigen Erfahrungen mit der transfemoralen Lassoexktraktion sind vielversprechend: aktuelle Daten zur Erfolgsquote, Komplikationsrate und Mortalität. 

Highlights

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Corona, COVID-19 & Co.

Aktuelle Meldungen zu SARS-CoV-2 bzw. zu der Lungenkrankheit COVID-19 finden Sie in diesem Dossier.

Aktuelles und Neues aus der Kardiologie

Traditionelles Heilverfahren brachte jungen Mann auf Intensivstation

Ein junger Mann kommt mit pleuritischen Thoraxschmerzen in die Notaufnahme. Die Ärzte stellen eine akute Perikarditis fest. Doch trotz Standardtherapie verschlechtert sich der Zustand des Patienten. Erst durch eine umfassende Bildgebung stoßen sie auf die ungewöhnliche Ursache.

Kabelloser Herzschrittmacher auch längerfristig mit Vorteilen

Ein kabelloser VVI-Herzschrittmacher („leadless pacemaker“) war in einer großen „Real-World“-Studie auch nach zwei Jahren im Vergleich zu konventionellen transvenösen Einkammer-Schrittmachern mit einer deutlich niedrigeren Rate an Komplikationen assoziiert.

Kein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko nach COVID-19-Impfung

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Live Case 2017 Sondenextraktion (Fall 2)/© dgk
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