Prävention

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4 Ernährungstrends auf dem Prüfstand

Der Schlüssel ist gesunde, frische Vielfalt – welche Ernährungsweise darüber hinaus neuen Daten zufolge zur kardiovaskulären Gesundheit beiträgt, erläuterte Dr. Elisabeth Schieffer von der Medizinischen Hochschule Hannover bei der 87. DGK-Jahrestagung.

Neues Prinzip der Cholesterinsenkung hat in klinischer Studie funktioniert

Das Darmmikrobiom reguliert auch den Cholesterinstoffwechsel. In einer klinischen Studie wurde nun überprüft, ob sich über eine medikamentöse Beeinflussung der Darmflora die LDL-Cholesterinspiegel senken lassen – das hat tatsächlich funktioniert.

Erhöhen Fertiggerichte das kardiovaskuläre Risiko?

Stark verarbeitete Lebensmittel gehen mit einem gesteigerten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Mortalität einher, legt eine neue Studie nahe. Das scheint nicht nur an den Kalorien und der damit verbundenen Gewichtszunahme zu liegen.

Rote-Hand-Brief: Erhöhtes Herzrisiko mit Rheuma-Medikament

Für den Januskinase-Inhibitor Tofacitinib ist ein Roter-Hand-Brief veröffentlich worden. Speziell bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren ist beim Einsatz des Rheuma-Medikamentes Vorsicht angebracht.

Neues Konsensuspapier: Blutdruck effektiver senken durch personalisiertes Training

Körperliche Aktivität noch wirksamer gegen Hypertonie einsetzen – das geht mit individuell auf den Ausgangsblutdruck zugeschnittenem Training, auch zur Prävention. Eine Auswertung von 34 Metaanalysen zeigt, welche Art von Training für welche Gruppe geeignet ist.

Erhöhtes KHK-Risiko bei posttraumatischen Belastungsstörungen – auch für Frauen

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) können mit einem erhöhten KHK-Risiko einhergehen. Das wurde bisher vor allem an männlichen Kohorten untersucht – jetzt legt eine neue Studie nahe, dass es auch für Frauen gilt, besonders für jüngere.

Restrisiko trotz Statintherapie: LDL-Cholesterin wohl nicht der beste Indikator

Im Fokus einer Statinbehandlung steht das LDL-Cholesterin. Einer aktuellen Analyse zufolge scheint es aber noch bessere Risikomarker zu geben.

Ist Fischkonsum besonders vorteilhaft für die Sekundärprävention?

Der Verzehr von zwei Portionen Fisch pro Woche kann das Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse und Tod bei Patienten mit bestehenden Gefäßerkrankungen senken. Laut einer neuen Metaanalyse scheint das aber nicht für Personen ohne solche Vorerkrankungen zu gelten.

Herzerkrankung und Adipositas in der Schwangerschaft: Riskante Kombination für Mutter und Kind

Adipositas während der Schwangerschaft bei Frauen mit bestehenden Herzerkrankungen scheint nicht nur ihr eigenes Risiko für kardiale Komplikationen zu erhöhen, sondern kann auch gefährliche Folgen für ihre Kinder haben. Frühe Interventionen können helfen.

Wieso das? Herzinfarkt-Patienten ohne klassische Risiken haben geringere Überlebenschancen

Es gibt sie: Patienten, die einen Herzinfarkt erleiden, obwohl sie keinerlei offensichtliche Risikofaktoren aufweisen. Ausgerechnet deren Sterberisiko ist einer aktuellen Analyse zufolge höher als für andere Patienten. Und das hat offenbar Gründe, die vermeidbar wären.

COVID-19 im Profisport: Kardiales Screening ermöglicht sichere Trainingsrückkehr

Bei Leistungssportlern mit positivem Corona-Test wird vor der Trainingsrückkehr eine kardiale Diagnostik empfohlen, um eine Herzbeteiligung auszuschließen. Diese Strategie scheint sich zu bewähren, wie erste Daten aus US-Profiligen zeigen.

Echte Statin-Nebenwirkung oder Nocebo? So lässt sich das herausfinden

Wenn Patienten unter einer Statintherapie über Muskelschmerzen klagen, ist oft nicht das Medikament schuld daran. Eine Studie zeigt nun einen Weg auf, mit dem sich der Ursache auf den Grund gehen lässt – und wie sich Patienten zur Therapiefortführung überzeugen lassen.

Kardiales Risikoprofil und Hirnmetabolismus: Bezüge schon früh erkennbar

Schon im mittleren Lebensalter scheinen kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie mit Veränderung des Hirnstoffwechsels einherzugehen, die den Boden für künftige kognitive Störungen bereiten könnten, legen Ergebnisse einer neuen Studie nahe.

Neue Daten: Je größer der Salzverzicht, desto niedriger der Blutdruck

Eine Metaanalyse von 85 Studien zeigt, dass nicht nur Hypertonie-Patienten von einer verringerten Natriumaufnahme profitieren, sondern auch Personen mit normalem Blutdruck.

Training bei Herzinsuffizienz: Hilft bei HFpEF einfach gar nichts?

Körperliche Aktivität ist fast das Einzige, was bei Patienten mit HFpEF erwiesenermaßen wirkt. Nun scheint ihnen aber einer randomisierten Studie zufolge weder Ausdauer- noch hochintensives Intervalltraining zu nützen. Studienleiter Prof. Halle glaubt trotzdem an eine Wirkung.

Nach KHK, Herzinsuffizienz, Myokarditis und COVID – wann Sport wieder möglich ist

Ärzte sollten Herzpatienten zur körperlichen Bewegung motivieren. Doch nicht jedes Sportprogramm ist für jeden Patienten geeignet. Beim DGKOnline2021 erläutert eine Expertin, was beim „Return to Sports“ zu beachten ist.

Spezielle Abnehmprogramme verbessern auch das kardiometabolische Risikoprofil

Adipösen Patienten, denen im Rahmen der Grundversorgung eine zweijährige Maßnahme zur Gewichtsreduktion mithilfe von Coaches angeboten wurde, gelang es, ihren Blutzuckerspiegel zu senken und ihren Cholesterinwert zu verbessern.

Metaanalyse: PFO-Verschluss zeigt Potenzial zur Migräne-Therapie

Eine neue Metaanalyse bescheinigt dem katheterbasierten PFO-Verschluss eine gewisse Wirksamkeit bei der Verringerung von Migräne-Beschwerden. Der Weg in die routinemäßige Migräne-Therapie ist für diese Methode damit aber noch längst nicht frei.

Neue Hinweise: Schützt Kaffee vor Herzinsuffizienz?

Das Trinken von mindestens einer koffeinhaltigen Tasse Kaffee täglich geht mit einem verringerten Risiko für Herzinsuffizienz einher. Darauf weist eine Analyse dreier großer epidemiologischer Studien hin.

Synkopen bei Sportlern – welche Diagnostik wann angebracht ist

Eine junge Leistungssportlerin wird beim Training bewusstlos. Die Diagnostik scheint unauffällig. Doch dann finden die Ärzte eine unerwartete Ursache, die das Leben der Frau auf den Kopf stellt. Anhand dieses Falls verdeutlicht ein Experte, wie man bei Sportlern mit Synkopen vorgehen sollte.

Verschiedene rote Beeren/© dkgilbey / Getty Images / iStock