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Finerenon beugt kardiovaskulären Ereignissen bei Nephropathie vor

Der Wirkstoff Finerenon verzögert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die Progression einer chronischen Nierenerkrankung, hat die FIDELIO-CKD-Studie ergeben. Seine ebenfalls gezeigten kardioprotektiven Effekte sind in einer Subanalyse nun genauer beleuchtet worden.

Neuer Therapieansatz erfolgreich bei rezidivierender Perikarditis

Rilonacept ist ein neuer Wirkstoff, der bei akuter Perikarditis rasche Besserung verspricht und das Risiko für Perikarditis-Rezidive in einer randomisierten Studie erheblich verringerte. Fragen bleiben noch im Hinblick auf die Sicherheit dieser Therapie.

Noch mehr Rückenwind für kardioprotektive SGLT2-Hemmer

Ein neuer SGLT2-Hemmer führte in einer großen randomisierten Studie trotz verkürzter Studiendauer bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Nierenerkrankungen schon innerhalb kurzer Zeit zu einer signifikanten Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse.

Statin-Nebenwirkungen sind meist ein Nocebo-Effekt

Viele Patienten, die Statine einnehmen, klagen über Muskelschmerzen. Eine speziell konzipierte Studie legt nun nahe, dass solche Nebenwirkungen zumeist gar nicht ursächlich auf das Statin zurückzuführen sind – trotzdem sollten Ärzte sie ernst nehmen.

Wie vorbildlich sind Kardiologen in Sachen körperliche Aktivität?

Gerade Kardiologen sollten, was die Befolgung der Empfehlungen für ein gesundes Maß an körperlicher Aktivität betrifft, eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen. De facto tun sie das aber nur partiell, wie eine Erhebung unter US-Kardiologen nun offenbart.

Metaanalyse zeigt: Nie zu alt für die Cholesterinsenkung

Cholesterinsenkende Therapien sind bei älteren Patienten (über 75 Jahre) bezüglich der Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen mindestens ebenso wirksam wie bei jüngeren Patienten, belegen Ergebnisse einer neuen Metaanalyse randomisierter Studien.

Leistungssportler mit COVID-19 – welche Diagnostik wann angebracht ist

Wann dürfen SARS-CoV-2 positiv getestete Leistungssportler wieder trainieren? US-amerikanische Sportkardiologen haben dazu neue Empfehlungen ausgesprochen. Ein deutscher Experte stimmt nicht in allem überein.

Schützt entzündungshemmende Nahrung vor kardiovaskulären Erkrankungen?

Der Konsum bestimmter Nahrungsmittel kann Entzündungsreaktionen im Körper fördern und möglicherweise das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Das legt eine neue Studie nahe, die mithilfe eines Biomarker-Indexes verschiedene Lebensmittelgruppen untersuchte.

Wem ASS in der Primärprävention nützen könnte

Acetylsalicylsäure (ASS) ist in der Primärprävention umstritten. Experten plädieren für ein individualisiertes Vorgehen. Doch woran können sich Ärzte bei der Entscheidungsfindung orientieren?

Warum hohe Omega-3-FS-Spiegel nach Herzinfarkt von Vorteil sind

Hohe Spiegel an Omega-3-Fettsäuren im Blut mögen nicht jeden Herzinfarkt verhindern – im Fall eines ST-Hebungs-Myokardinfarkts (STEMI) gehen sie gleichwohl mit einem niedrigeren Risiko für künftige kardiovaskuläre Komplikationen einher, zeigt eine neue Studie.

Warum gerade Kardiologen zur Influenza-Impfung raten sollten

Eine Influenza-Impfung schützt Herzpatienten ähnlich gut vor Herzinfarkten und Co wie Statine oder Blutdrucksenker. Bei Patienten und dem medizinischen Personal ist das jedoch oft nicht im Bewusstsein. Was Kardiologen daran ändern können, wurde bei der DGK-Jahrestagung/Herztagen diskutiert.

PCSK9-Hemmer verbessert Lipidprofil bei pädiatrischen Patienten mit FH

Eine Therapie mit Evolocumab führt bei pädiatrischen Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie zu einer signifikanten Senkung der LDL-Cholesterinspiegel additiv zum Effekt anderer Lipidsenker, zeigt die HAUSER-RCT-Studie.

Plötzlicher Herztod: Radikaler Wandel in der Risikoprädiktion nötig

Die derzeitige Methode zur Identifizierung von Patienten für eine ICD-Therapie zwecks Verhinderung  eines plötzlichen Herztodes ist zu unpräzise. Experten wollen nun mit einem europäischen Großprojekt den Weg zu einer personalisierten Risikoprädiktion bahnen.

Neue Leitlinie Herz & Sport: Wann intensives Training verboten ist

Körperliche Aktivität ist für die meisten Herzpatienten sehr förderlich. Manches kann aber zu viel des Guten sein. Eine neue ESC-Leitlinie gibt nun spezifische Empfehlungen je nach Erkrankung und Risikokonstellation.

Grippekranke in der Klinik sind kardiovaskuläre Risikopatienten

Jeder achte stationär behandelte Patient mit Grippeerkrankung hatte nach Daten einer US-Studie während des Klinikaufenthalts ein akutes kardiovaskuläres Ereignis. Experten mahnen verbesserten Impfschutz an.

US-Experten empfehlen digitales Ernährungs-Screening

Ein schnelles Ernährungsscreening mithilfe einer Software sollte Teil der Routineuntersuchungen und elektronischen Patientenakten werden, heißt es in einer neuen Stellungnahme der American Heart Association (AHA).

Toxische Wechselwirkung? Frau klagt nach jahrelanger Statintherapie über Muskelschmerzen

Eine 76-jährige Frau leidet plötzlich an schweren Muskelschmerzen, obwohl sie ihre Statintherapie bisher Jahre lang gut vertragen hatte. Die Ärzte vermuten als Ursache eine toxische Medikamentenwechselwirkung – von der man bisher noch nichts wusste.

Viele Schmerzmittel sind für Herzinfarkt-Patienten gefährlich

Ärzte sollten auf die Verschreibung nichtsteroidaler Entzündungshemmer bei Herzinfarkt-Patienten möglichst verzichten. Doch nicht immer ist das möglich. Eine Studie legt nun nahe, welche Substanzen am sichersten sind – und räumt mit alten Vorteilen auf.

Neues Positionspapier warnt: E-Zigaretten können dem Herzen schaden

Die Anzahl der E-Zigarettenraucher steigt, speziell unter Jugendlichen, obwohl die gesundheitlichen Folgen noch nicht vollständig erforscht sind. Ein internationales Team aus Forschern und Ärzten warnt in einem neuen Positionspapier vor den Nebenwirkungen.

Nach Schlaganfall: Ticagrelor/ASS-Kombi schützt besser als ASS allein

Nach Schlaganfall oder TIA sind frühe Rezidivereignisse keine Seltenheit. Dagegen schützt eine duale Thrombozytenhemmung mit Ticagrelor plus ASS besser als eine Standardtherapie mit ASS allein, belegt die THALES-Studie. Preis dafür ist aber ein höheres Blutungsrisiko.

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Verschiedene rote Beeren/© dkgilbey / Getty Images / iStock