Aktuelles zum Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus hat einschneidende Folgen auch für die Herzmedizin. Aktuelle Meldungen zu SARS-CoV-2 bzw. zu der Lungenkrankheit Covid-19 finden Sie in diesem Dossier.

Die weltweiten Fallzahlen (täglich und kumuliert) sehen Sie auf dieser Karte.

COVID-19 in Deutschland: Neue Erkenntnisse aus der zweiten Welle

Die Sterblichkeit von beatmungspflichtigen COVID-19-Patienten war in der zweiten Welle höher als in der ersten. Bei der DGK-Jahrestagung diskutierte ein Intensivmediziner die Gründe dafür und erörterte, was man in Zukunft besser machen könnte.

Wie der Lockdown die kardiovaskuläre Versorgung beeinflusst

Weltweit scheinen während des COVID-19-bedingten Lockdowns weniger Herzinfarktpatienten Kliniken aufzusuchen und viele kommen erst in letzter Minute. Neue Daten aus Deutschland bestätigen diese Tendenz und liefern Hinweise auf mögliche Ursachen.

Long Covid: Welche Rolle spielt das Herz?

Etwa zwei Drittel der COVID-19-Patienten haben noch Monate nach der akuten Infektion Beschwerden. Spezifisch das Herz betreffen diese nach heutigem Kenntnisstand aber nicht, wie ein Experte bei der DGK-Jahrestagung erläuterte.

COVID-19: Thromboserisiko nach Klinikaufenthalt offenbar nicht erhöht

SARS-CoV-2 wirkt akut prothrombotisch. Doch ist das Risiko für venöse Thromboembolien auch noch längerfristig erhöht? Neue Daten sprechen eher nicht dafür.

Extreme Herzfrequenzanstiege im Stehen – drei ungewöhnliche „Long Covid“-Fälle

Eine 42-jährige Frau schafft es keine 5 Minuten mehr zu stehen. Eine junge Frau entwickelt beim Aufstehen einen extremen Herzfrequenzanstieg. Schwedische Ärzte berichten über drei Fälle, bei denen sie eine bisher kaum bekannte COVID-19-Spätfolge vermuten.

COVID-19: Wie gefährdet sind Menschen mit angeborenen Herzfehlern?

Menschen mit gewissen Vorerkrankungen werden in Deutschland priorisiert geimpft. Doch was ist mit angeborenen Herzfehlern? Eine weltweite Erhebung hat das Risiko für Betroffene nun untersucht – und kommt zu einem unerwarteten Ergebnis.

Sinusthrombosen nach AstraZeneca-Impfung: „Klassische Risikofaktoren wie die Pille spielen keine Rolle“

Der COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca ist wieder im Einsatz. Doch viele Patienten sind wegen der berichteten Fälle von Sinusvenenthrombosen verunsichert. Im Interview erläutert ein Experte, warum er Menschen mit einem erhöhten Thromboserisiko trotzdem damit impfen würde – und wie Ärzte bei Verdacht auf Sinusvenenthrombosen reagieren sollten.

Antikoagulation bei COVID-19: Höhere Dosis als Standard nicht ratsam

Thrombosen sind bei COVID-19 ein Problem. Da erscheint es intuitiv logisch, etwas forscher zu antikoagulieren. Doch das bringt intensivpflichtigen Patienten laut einer neuen randomisierten Studie keine Vorteile – eher im Gegenteil.

Warum kommt es bei SARS-CoV-2 so häufig zu Thrombosen?

Viele intensivpflichtige COVID-19-Patienten entwickeln thromboembolische Komplikationen. Tübinger Wissenschaftler haben nun den möglichen Grund dafür gefunden – und erhoffen sich von ihren Ergebnissen neue Therapieansätze.

COVID-19 im Profisport: Kardiales Screening ermöglicht sichere Trainingsrückkehr

Bei Leistungssportlern mit positivem Corona-Test wird vor der Trainingsrückkehr eine kardiale Diagnostik empfohlen, um eine Herzbeteiligung auszuschließen. Diese Strategie scheint sich zu bewähren, wie erste Daten aus US-Profiligen zeigen.

COVID-19: Studie mit Colchicin wegen fehlender Wirkung gestoppt

Colchicin wurde als potenzieller neuer Hoffnungsträger für die COVID-19-Therapie lanciert. Nun der Rückschlag: Der Colchicin-Arm des RECOVERY-Programms wurde wegen fehlender Wirksamkeit gestoppt

Online-Kalkulator schätzt Risiko für schweren COVID-19-Verlauf

Der Zustand von COVID-19-Patienten kann sich schnell verändern. Wissenschaftler der Johns Hopkins Universität haben jetzt ein Tool entwickelt, der das Risiko für schwere Verläufe dynamisch vorhersagen kann. Ärzte können es online nutzen.

Neue SARS-CoV-2-Varianten: 5 Dinge, die jeder Kardiologe wissen sollte

Hiobsbotschaften von neuen, ansteckenderen und womöglich virulenteren SARS-CoV-2-Varianten beunruhigen die Bevölkerung. Doch welche Konsequenzen haben sie für die Arbeit der Ärzte? Experten haben die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Vorhofflimmern bei COVID-19 tödlicher als bei Influenza?

Einige COVID-19-Patienten entwickeln Vorhofflimmern. Doch ist das Risiko dafür höher als bei einer Influenza und wie wird dadurch das Sterberisiko beeinflusst? Dazu gibt es jetzt neue Daten.

Wie wirken sich schwere COVID-19-Verläufe aufs Herz aus?

Troponin-Anstiege sind häufig bei COVID-19-Patienten. Doch die kardialen Folgen der Infektion sind noch immer unklar. Kardiologen haben nun schwer erkrankte Patienten nach ihrer Genesung mit einem MRT untersucht – und bei mehr als der Hälfte Auffälligkeiten festgestellt.

Nach KHK, Herzinsuffizienz, Myokarditis und COVID – wann Sport wieder möglich ist

Ärzte sollten Herzpatienten zur körperlichen Bewegung motivieren. Doch nicht jedes Sportprogramm ist für jeden Patienten geeignet. Beim DGKOnline2021 erläutert eine Expertin, was beim „Return to Sports“ zu beachten ist.

Wie stark leidet die Herzmedizin unter der Corona-Pandemie?

In der ersten Phase der COVID-Pandemie kamen weniger Herzinfarktpatienten in die Kliniken. Doch gibt es es tatsächlich einen kardiovaskulären Kollateralschaden? Beim DGKOnline2021 stellte Prof. Thiele die Sachlage dar und setzte sich für eine Optimierung der Krankenhausabläufe ein. 

Update COVID-19-Therapie: Was wirklich hilft

Seit Beginn der Corona-Pandemie wird nach Therapien gesucht, die die Virusinfektion eindämmen und schwere Verläufe verhindern können. Die Studienlage ist extrem unübersichtlich, wie ein Experte beim DGKOnline2021 berichtet. Und nur wenig scheint wirklich zu helfen.

COVID-19: Frühe therapeutische Antikoagulation erhöht Überlebenschancen nicht

Viele schwer erkrankte COVID-19-Patienten entwickeln Thrombosen oder Embolien. Da wäre es denkbar, dass eine frühe therapeutische Antikoagulation die Überlebenschancen dieser Menschen verbessern kann. Laut einer neuen Studie ist das jedoch nicht der Fall.

Herzschäden bei COVID-19 – was dahinter stecken könnte

Nicht selten wird bei schwerkranken COVID-19-Patienten auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen. Warum eigentlich? Pathologen aus Bergamo haben dazu neue Erkenntnisse gewonnen.

Alle Themen-Specials

Von Covid-19 über eHealth in der Kardiologie bis hin zu KHK und Herzinfarkt: In unseren Themen-Specials finden Sie die neuesten Studien und Nachrichten zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Bereich Kardiologie. 

Highlights

CME-Highlight: EKG Intensivkurs

Anhand von 108 EKG-Fällen können Sie Ihre Kenntnisse zum EKG in diesem Kurs vertiefen und 12 CME-Punkte sammeln. Es gibt 3 Schwierigkeitsstufen, von Standard bis anspruchsvoll.

Corona, COVID-19 & Co.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat einschneidende Folgen auch für die Herzmedizin. Aktuelle Meldungen zu SARS-CoV-2 bzw. zu der Lungenkrankheit COVID-19 finden Sie in diesem Dossier.

Aktuelles und Neues aus der Kardiologie

Visualisierung des PCI-Erfolgs lässt KHK-Patienten relativ kalt

Vorher ein verstopftes, danach ein durchgängiges Koronargefäß – würde die Visualisierung eines solchen Erfolgs der Revaskularisation mittels Angiogramm-Ausdruck das Befinden von Patienten nach PCI positiv beeinflussen? Eher nicht, fanden deutsche Kardiologen jetzt in einer Studie heraus.

4 Ernährungstrends auf dem Prüfstand

Der Schlüssel ist gesunde, frische Vielfalt – welche Ernährungsweise darüber hinaus neuen Daten zufolge zur kardiovaskulären Gesundheit beiträgt, erläuterte Dr. Elisabeth Schieffer von der Medizinischen Hochschule Hannover bei der 87. DGK-Jahrestagung.

Vorhofflimmern: Wie die EAST-Studie die Therapiepraxis verändern könnte

EAST-AFNET-4 gilt als eine der wichtigsten Arrhythmie-Studien der jüngsten Zeit. Warum und wie ihre Ergebnisse die Praxis der Therapie bei Vorhofflimmern grundlegend verändern könnten, war Thema bei der DGK-Jahrestagung 2021.

Aus der Kardiothek

59-jährige Patientin mit Dyspnoe – wie lautet Ihre Diagnose?

Elektrokardiogramm (Brustwandableitungen) einer 59-jährigen Patientin mit Dyspnoe. Die Herzfrequenz beträgt 122/min.  Was ist zu sehen?

80-jähriger Patient im CT – wie lautet Ihre Diagnose?

Kardiale Computertomografie bei einem 80-jährigen Patienten nach STEMI – was ist zu sehen?

62-Jähriger mit Schrittmacher – was ist im Röntgen zu sehen?

62-jähriger Patient mit Zustand nach 2-Kammer-Schrittmacher, aufgenommen bei respiratorischer Insuffizienz. Was ist auf den Röntgenbildern zu sehen?

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Fallzahlen weltweit/© ag visuell / Fotolia
Herz und Gefäße/© [M] Sebastian Kaulitzki | Lumarmar / Fotolia
EKG Training/© fotolia / Sergey Nivens
Corona/© Naeblys / Getty images / iStock
Elektrokardiogramm/© M. Marwan, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kardiale Computertomografie/© S. Achenbach (Medizinische Klinik 2 des Universitätsklinikums Erlangen)
Röntgen-Thorax/© PD Dr. med. Katharina Schöne, MediClinHerzzentrum Coswig