Nachrichten 01.09.2017

Hoher Kaffeekonsum fördert die Langlebigkeit

Gute Nachricht für alle Kaffee-Liebhaber: Wer viel von diesem anregenden Gebräu trinkt, lebt länger, lautet das erfreuliche Ergebnis einer großen spanischen Studie.

Was Kaffee mit dem Herzen anstellt war schon Gegenstand vieler Untersuchungen. Die bisherigen Ergebnisse deuteten auf eine inverse Beziehung zwischen Kaffeegenuss und Mortalität hin, zumindest ab einem gewissen Schwellenwert. Exzessive Kaffeemengen schienen der Herzgesundheit eher abträglich zu sein.

Die neuen Daten stammen aus dem „Seguimiento Universidad de Navarra“ Projekt, bei dem knapp 20.000 zu Beginn im Schnitt 38 Jahre alte Menschen über einen Zeitraum von im Schnitt zehn Jahren prospektiv beobachtet werden. 337 Teilnehmer starben während des Follow-up.

In dieser Studie nahm mit dem Kaffeegenuss die Langlebigkeit zu: Wer vier oder mehr Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein relativ um 64 % geringeres Sterberisiko als Personen, die nie oder nur selten Kaffee konsumierten.

Mit jeder Tasse mehr pro Tag, so die Autoren, nahm die Sterblichkeit um 22 % ab. Interessanterweise war die protektive Beziehung bei Personen im Alter über 45 Jahren besonders ausgeprägt (30%ige Mortalitätsreduktion pro täglich getrunkener Tasse Kaffee). Jüngeren Menschen nutzte der Kaffeekonsum hingegen wenig.

Die Autoren gehen so weit zu fordern, dass „vier Tassen Kaffee täglich“ eine Komponente der Empfehlungen für eine gesunde Ernährung sein sollten.

Literatur

Jahrestagung der European Society of Cardiology ESC, Barcelona 26.–30. August 2017

Neueste Kongressmeldungen

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Die Hoffnung, mit einem neuen, am Gefäßregulator Adrenomedullin ansetzenden Therapiekonzept die Behandlung von Patienten im kardiogenem Schock verbessern zu können, hat sich in einer Studie deutscher Kardiologen nicht erfüllt.

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Mit einer Fixkombination, die vier sehr niedrig dosierte Antihypertensiva in einer Kapsel vereint („Quadpill“), gelingt der Einstieg in eine blutdrucksenkende Therapie wesentlich besser als mit einer antihypertensiven Monotherapie, zeigt die QUARTET-Studie.

SGLT2-Hemmer schützt evtl. auch vor lebensbedrohlichen Arrhythmien

Die Wirkweise der SGLT2-Inhibitoren könnte sich noch um einen Aspekt erweitern. Dapagliflozin hat in einer Post-hoc-Analyse das Risiko für Rhythmusstörungen deutlich reduziert. Noch ist aber unklar, ob diese Wirkung auf direkten antiarrhythmischen oder indirekten Effekten beruht.

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Der diesjährige Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) findet erneut als digitales Event statt vom 27. bis 30. August 2021. Vier neue Leitlinien werden präsentiert, 19 Hotline-Sessions könnten ebenfalls die Praxis verändern. In diesem Dossier berichten wir über diese und weitere Highlights.

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Der diesjährige Kongress der Heart Rhythm Society (HRS) hatte rhythmologisch einige zu bieten: neue Pacing-Methoden, provokative Ergebnisse in puncto Alkohol und Vorhofflimmern und vieles mehr. Seit langem fand ein Kongress mal wieder als Vor-Ort-Event statt, in diesem Fall trafen sich die Experten in Boston. Alle Sessions konnten aber auch virtuell verfolgt werden. Ausgewählte Highlights finden Sie in diesem Dossier.

EuroPCR-Kongress 2021

Einer der weltweit führenden Kongresse für interventionelle kardiovaskuläre Medizin – der EuroPCR – fand in diesem Jahr vom 17. bis 20. Mai 2021 virtuell statt. Die wichtigsten Studienergebnisse sind für Sie in diesem Dossier zusammengetragen. 

Highlights

Das Live-Kongress-Angebot der DGK

Zurück aus der Sommerpause: Sichern Sie sich den Zugang zu allen zertifizierten Vorträgen von DGK.Online 2021.

Corona, COVID-19 & Co.

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Ischämische Schlaganfälle sind gefürchtete Komplikationen nach einer TAVI. Doch wann besteht ein erhöhtes Risiko? In MRT-Untersuchungen aus Deutschland ließen sich zerebale Thromboembolien nur in einer bestimmten Phase nachweisen.

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Laevokardiographie (RAO 30° Projektion)/© M. Marwan, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg