KHK und Herzinfarkt

Koronare Herzerkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrieländern. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnose und adäquate Therapie. Aber auch die Prävention spielt eine bedeutende Rolle. 

Vorhofflimmern bei stabiler KHK: NOAK ja, aber ohne Plättchenhemmer!

Weniger ist mehr: Bei Patienten mit stabiler KHK und Vorhofflimmern ist eine antithrombotische Monotherapie mit Rivaroxaban klinisch vorteilhafter als eine Kombi-Therapie mit Rivaroxaban plus einem Plättchenhemmer, bestätigt eine neue Analyse der AFIRE-Studie.

Roboter senkt Strahlenbelastung bei PCI-Eingriffen deutlich

Interventionell tätige Kardiologinnen und Kardiologen sind ständig einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Deutlich verringern lässt sich die Exposition, wenn ein Roboter sie in der Durchführung von PCI-Prozeduren unterstützt.

Sind bioresorbierbare Stents reif für ein Comeback?

Ergebnisse einer Langzeitstudie lassen einen bioresorbierbaren Stent der 2. Generation vorteilhafter erscheinen als entsprechende Gefäßstützen der 1. Generation. Ist damit das Comeback dieser auch als Scaffolds bezeichneten Koronarstents vorgezeichnet?

Auch nach „komplexer“ PCI genügt einmonatige duale Plättchenhemmung

Bei KHK-Patienten mit hohem Blutungsrisiko ist auch im Fall „komplexer“ perkutaner Koronarinterventionen eine auf nur einen Monat begrenzte duale Plättchenhemmung als antithrombotischer Schutz ausreichend, zeigt eine Subanalyse der MASTER-DAPT-Studie.

Alternativer Radialis-Zugang kann seine vermeintliche Stärke nicht bestätigen

Von einem alternativen Zugangsweg über die distale A. radialis (dTRA) erhofft man sich eine Reduktion von Radialisverschlüssen. In einer großen randomisierten Studie hat sich diese vermeintliche Stärke der dTRA aber nicht bestätigen lassen. Trotzdem, so der Studienautor, gebe es Argumente für die Verwendung des neuen Zugangsweges.

Diskussion um NSTEMI-Therapie: Wie schnell sollte man intervenieren?

Bei Patientinnen und Patienten mit NSTEMI ist der optimale Zeitpunkt für eine invasive Abklärung noch immer Gegenstand von Diskussionen. Eine frühe Strategie bietet laut einer neuen Metaanalyse keine prognostischen Vorteile. Die Autoren plädieren deshalb dafür, die Leitlinien zu überdenken. Experten um Prof. Thiele sehen das ein wenig anders.

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Von Covid-19 über eHealth in der Kardiologie bis hin zu KHK und Herzinfarkt: In unseren Themen-Specials finden Sie die neuesten Studien und Nachrichten zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Bereich Kardiologie. 

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Aktuelle Meldungen zu SARS-CoV-2 bzw. zu der Lungenkrankheit COVID-19 finden Sie in diesem Dossier.

Aktuelles und Neues aus der Kardiologie

Bodenverschmutzung mit Herzerkrankungen assoziiert

Während Luftverschmutzung sich leichter beobachten und erforschen lässt, gibt es zu den gesundheitlichen Folgen von Bodenkontamination weniger Daten. Eine deutsche Übersichtsarbeit zeigt, wie Schadstoffe im Boden das Herz schädigen können.

So sicher und effektiv sind Sondenextraktionen in Deutschland

Die Entfernung von Schrittmacher- oder ICD-Elektroden kann eine große Herausforderung sein. Auskunft darüber, wie sicher und effektiv Eingriffe zur Sondenextraktion in Deutschland sind, geben Daten des nationalen GALLERY-Registers.

Sternotomie: Optimaler Start der kardiologischen Reha

Bedeutet ein früher Beginn des Rehabilitationstrainings nach einer Sternotomie ein Risiko für die Heilung oder eine schnellere Genesung, die Muskelabbau und Stürze verhindert? Eine kleine, randomisierte Studie liefert neue Daten dazu.

Aus der Kardiothek

Hätten Sie es erkannt?

Echokardiographischer Zufallsbefund. Was fällt auf?

Interventionelle Techniken bei Herzinsuffizienz: Bei wem, was und wann?

Für das Management von Herzinsuffizienz-Patienten stehen inzwischen auch interventionelle Techniken zur Verfügung, etwa ein intratrialer Shunt zur HFpEF-Therapie oder invasive Devices für die Fernüberwachung. Dr. Sebastian Winkler erklärt in diesem Video, wann der Einsatz solcher Techniken sinnvoll sein könnte, und was es dabei zu beachten gilt.

SGLT2-Hemmung bei Herzinsuffizienz: Mechanismen und pleiotrope Effekte

Inzwischen ist bekannt, dass SGLT2-Inhibitoren über die blutzuckersenkende Wirkung hinaus andere günstige Effekte auf das Herz und die Niere entfalten. Prof. Norbert Frey wirft einen kritischen Blick auf die Studienlage und erläutert daran, was über die Mechanismen der SGLT2-Hemmung tatsächlich bekannt ist.

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Tabletten und Kapseln/© junpinzon / stock.adobe.com
Vortrag von M. Abdel-Wahab/© DGK 2019
Vortrag von M. Haude/© DGK 2019
Vortrag von F. Krackhardt/© DGK 2019
Vortrag von T. Rudolph/© DGK 2019
Herz und Gefäße/© [M] Sebastian Kaulitzki | Lumarmar / Fotolia
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