Plötzlicher Herztod

Jedes Jahr versterben in Deutschland etwa 65.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Wie lässt sich die tödliche Komplikation vermeiden und was sollte im Notfall getan werden? In diesem Themenspecial erfahren Sie die neusten wissenschaftliche Erkenntnisse. 

Laienreanimiation: Machen Smartphone-Alarme sie besser?

Eine randomisierte Studie hat untersucht, ob eine Alarmierung registrierter Laienhelfer per Smartphone bei (Verdacht auf) Herzstillstand die Einsatzrate von externen Defibrillatoren erhöht. Das war nicht der Fall, was aber nicht gegen die Alarm-Algorithmen spricht.

Sportlerin erleidet Herzstillstand nach Kollision: Genauer hinschauen lohnt sich!

Eine 21-jährige Softball-Spielerin kollabiert auf dem Spielfeld, nachdem sie von einer Gegnerin gefault wurde. Die Ursache des Herzstillstandes scheint zunächst klar. Doch dann machen die Ärzte einen überraschenden Fund, der den anfänglichen Verdacht widerlegt.

Plötzlicher Herztod im jungen Alter: Oft sind Erbkrankheiten schuld

Wenn ein junger Mensch unerwartet an einem plötzlichen Herztod verstirbt, ist oft unklar, wie es dazu kommen konnte. Eine landesweite Studie aus Dänemark hat jetzt ergeben, dass es bei den Ursachen alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede gibt.

Herzstillstand: Intensivierte Therapiestrategien ohne Vorteil

Sollte man den Blutdruck auf 63 oder besser auf 77 mmHg einstellen, und eher mehr als weniger Sauerstoff geben bei Patientinnen und Patienten, die einen Herzstillstand überlebt haben? Die Ergebnisse einer randomisierten Studie verdeutlichen jetzt: Ein weniger aggressives Vorgehen schadet nicht.

Herzstillstand in der Schwangerschaft – selten, aber tödlich

Ein Herzstillstand im Kontext einer Schwangerschaft ist ein seltenes Ereignis. Wenn es aber passiert, versterben die Frauen oft, zeigen aktuelle Registerdaten. Leider scheinen gefährdete Patientinnen im Vorfeld schwer identifizierbar.

Herzstillstand: Dieser Zustand beeinflusst Prognose nach PCI

Wie dringlich ist eine invasive Diagnostik bei Patienten mit einem Herzstillstand? Darüber wird noch immer diskutiert. Nun legt eine Analyse nahe, dass ein bestimmter Umstand für die Risikostratifizierung wichtig sein könnte – weil er die Prognose der Patienten wesentlich beeinflusst.

Deutsches Herzstillstand-Register gestartet

Noch immer ist die Prognose für Patienten mit einem Herzstillstand außerhalb der Klinik nicht besonders gut. Ein neues nationales Register soll zu einem besseren Verständnis der Erkrankung beitragen – um perspektivisch die Situation für die Betroffenen zu verbessern.

Plötzlicher Herztod im jüngeren Alter: Wie oft sind Koronaranomalien schuld?

Wenn jüngere Menschen einen plötzlichen Herztod erleiden, findet sich nicht selten eine Koronaranomalie als Ursache – das jedenfalls war die frühere Annahme. Eine aktuelle Registerstudie deutet nun an, dass die Bedeutung solcher Fehlbildungen als Herztod-Ursache wohl überschätzt wurde.

Plötzlicher Herztod: MRT verbessert Risikoprädiktion

Das Herztod-Risiko von Postinfarktpatienten wird derzeit fast ausschließlich durch die Höhe der EF abgeschätzt. Doch die so getroffenen Vorhersagen sind oft ungenau. Ein Großprojekt hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, einen individualisierten Risikokalkulator zu entwickeln. Erste Ergebnisse mit Berücksichtigung von MRT-Befunden stimmen zuversichtlich.

Plötzlicher Herztod: Kalziumscore könnte Risikopatienten identifizieren

Ein Herzstillstand kommt oft unerwartet. Das Risiko lässt sich im Voraus schwer abschätzen. Nun legt eine Analyse nahe, dass die Bestimmung des Koronarkalks helfen könnte, gefährdete Patienten aufzuspüren.

Alle Themen-Specials

Von Covid-19 über eHealth in der Kardiologie bis hin zu KHK und Herzinfarkt: In unseren Themen-Specials finden Sie die neuesten Studien und Nachrichten zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Bereich Kardiologie. 

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